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Schock für Raucher! Zigaretten sollen bis 2030 fast 12 Euro pro Packung kosten

Rauchen wird zum Luxus: Regierung plant deutlich höhere Tabaksteuer
Rauchen wird zum Luxus: Regierung plant deutlich höhere Tabaksteuer Copyright  Pixabay/Nabil Maaizi
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Von Verena Schad
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Rauchen soll in Deutschland deutlich teurer werden. Die Bundesregierung will die Tabaksteuer stärker anheben als bisher geplant. Bis 2030 könnte eine Packung Zigaretten fast 12 Euro kosten. Betroffen sind auch Drehtabak, Zigarren und E-Zigaretten.

Wer raucht, muss sich auf spürbar höhere Preise einstellen. Die schwarz-rote Bundesregierung will die Tabaksteuer offenbar stärker anheben als bisher vorgesehen. Nach einem Entwurf aus dem Bundesfinanzministerium könnte eine Packung mit 20 Zigaretten bis zum Jahr 2030 durchschnittlich 11,78 Euro kosten – rund 40 Cent mehr als nach den bisherigen Plänen.

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So steigen die Preise

Die Erhöhung soll schrittweise erfolgen. Nach den aktuellen Plänen würde der durchschnittliche Preis einer Zigarettenpackung

  • 2027 auf rund 9,10 Euro steigen,
  • 2028 auf 9,91 Euro,
  • 2029 auf 10,81 Euro,
  • und 2030 schließlich auf 11,78 Euro.

Mit jedem Schritt wächst auch der Steueranteil. Während heute rund vier Euro pro Packung als Tabaksteuer an den Staat fließen, sollen es bis 2030 bereits 6,19 Euro sein.

Nicht nur Zigaretten betroffen

Die Pläne beschränken sich nicht auf klassische Zigaretten. Auch Raucher von selbstgedrehten Zigaretten müssen sich auf höhere Kosten einstellen: Die Steuer auf Feinschnitt soll ebenfalls stärker steigen.

Darüber hinaus sollen Zigarren, Zigarillos und Pfeifentabak teurer werden. Auch Nutzer von E-Zigaretten bleiben nicht verschont. Für Liquids ist vorgesehen, den Steueranteil künftig jedes Jahr um einen Cent pro Milliliter anzuheben.

Milliarden für den Staat

Hintergrund der Pläne ist nach Angaben aus Regierungskreisen die angespannte Haushaltslage. Die höheren Tabaksteuern sollen zusätzliche Einnahmen in Milliardenhöhe bringen. Bereits 2027 rechnet der Bund mit Mehreinnahmen von rund 756 Millionen Euro. Bis 2030 könnten sich die zusätzlichen Einnahmen auf rund 3,6 Milliarden Euro pro Jahr summieren.

Regierung verweist auf Gesundheitsschutz

Offiziell begründet die Bundesregierung die Steuererhöhung aber nicht nur mit den Staatsfinanzen. Die Anhebung solle auch dazu beitragen, den Tabakkonsum zu senken. Ziel sei es, insbesondere Jugendliche und Erwachsene vom Rauchen abzuhalten und die Raucherquote weiter zu reduzieren.

Für Millionen Raucher dürfte das allerdings vor allem eines bedeuten: Wer auch künftig zur Zigarette greift, muss dafür deutlich tiefer in die Tasche greifen.

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