Loader
Finden Sie uns
Werbung

Todesopfer nach Erdbeben in Venezuela steigen auf über 5.000

Ein katholischer Priester steht zwischen den Trümmern eingestürzter Wohnhäuser nach den Erdbeben in La Guaira in Venezuela.
Ein katholischer Priester steht in den Trümmern eingestürzter Wohnhäuser nach den Erdbeben in La Guaira in Venezuela. Copyright  (AP Photo/Ariana Cubi Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved
Copyright (AP Photo/Ariana Cubi Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved
Von Harry Bligh mit AP and AFP
Zuerst veröffentlicht am
Teilen Kommentare Euronews bei Google hinzufügen
Teilen Close Button

Venezuela erhält vom Internationalen Währungsfonds 302 Millionen Euro für Wiederaufbau nach den schweren Erdbeben an der Nordküste.

Die Zahl der Todesopfer nach zwei schweren Erdbeben in Venezuela im vergangenen Monat ist auf 5.069 gestiegen.

WERBUNG
WERBUNG

Die Zahl steigt weiter. Rettungskräfte räumen Trümmer beiseite und durchsuchen das Geröll nach Überlebenden seit den Beben vom 24. Juni.

Internationale Rettungsteams unterstützen inzwischen Tausende venezolanische Einsatzkräfte bei der Suche nach Menschen, die unter den Trümmern eingeschlossen sind. Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez sprach von der „brutalsten Naturkatastrophe“ in der Geschichte Venezuelas.

Rettungskräfte und Freiwillige durchsuchen die Trümmer eines Gebäudes, das bei den Erdbeben in La Guaira in Venezuela eingestürzt ist.
Rettungskräfte und Freiwillige durchsuchen die Trümmer eines Gebäudes, das bei den Erdbeben in La Guaira in Venezuela eingestürzt ist. AP Photo/Ariana Cubillos Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved

Nach Angaben der venezolanischen Regierung wurden 856 Gebäude beschädigt, 190 davon stürzten vollständig ein. Hunderte weitere Bauwerke wie Brücken und Straßen wurden ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Am stärksten betroffen ist der nördliche Küstenbundesstaat La Guaira.

Die Beben der Stärke 7,2 und 7,5 ereigneten sich im Abstand von nur 39 Sekunden. Seitdem wurden mehr als 1.300 Nachbeben registriert.

Menschen, die ihr Zuhause verloren haben, sitzen nach den Erdbeben im Juni auf den Trümmern.
Menschen, die ihr Zuhause verloren haben, sitzen nach den Erdbeben im Juni auf den Trümmern. Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved

Rodríguez erklärte, Venezuela habe beim Internationalen Währungsfonds zuvor eingefrorene Mittel in Höhe von 346 Millionen Dollar (302 Millionen Euro) für den Wiederaufbau nach den Erdbeben zugesichert bekommen.

Kristalina Georgieva, geschäftsführende Direktorin des IWF, kündigt die Mittel für den Wiederaufbau Venezuelas an.

Mehr als 20.000 Menschen sind vertrieben worden, viele leben nun in überfüllten Notunterkünften. Hilfsorganisationen warnen, dass einigen Lagern verlässliche Versorgung mit sauberem Trinkwasser und ausreichender Hygiene fehlt. Das erhöht das Risiko von Krankheiten.

Der IWF und die Weltbank hatten im April angekündigt, ihre Beziehungen zu Venezuela wiederaufzunehmen. Zuvor hatte eine US-Militärintervention Nicolás Maduro im Januar entmachtet. Die Kontakte zu beiden Institutionen waren seit 2019 eingefroren.

Die Vereinigten Staaten stellten zudem mehr als 300 Millionen Dollar (262 Millionen Euro) an humanitärer Hilfe bereit.

Zu den Barrierefreiheitskürzeln springen
Teilen Kommentare Euronews bei Google hinzufügen

Zum selben Thema

Rettungsteams aus Europa helfen in Venezuela bei verzweifelter Suche nach Überlebenden des Erdbebens

Europa schickt Rettungsteams nach Venezuela nach schweren Beben

Nachrichten des Tages | 18. Juli 2026 - Abendausgabe