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Angriff auf Frachtschiff der Türkei im Schwarzen Meer – drei verletzte Seeleute wohl in Russland

Kartenansicht des Angriffsorts auf das Schiff.
Karte zeigt den Ort des Angriffs auf das Schiff. Copyright  Denizcilik Genel Müdürlüğü
Copyright Denizcilik Genel Müdürlüğü
Von Cagla Uren & Euronews
Zuerst veröffentlicht am
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Im Schwarzen Meer hat eine Drohne ein türkisches Frachtschiff angegriffen. Die Crew, auch die Verletzten, wurden offenbar in einen russischen Hafen gebracht.

Im Schwarzen Meer hat am Montag eine Drohne das türkische Frachtschiff „NADHEZNA“ angegriffen, das Obst und Gemüse nach Russland transportieren sollte.

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Nach Angaben der türkischen Generaldirektion für Seeverkehr im Verkehrs- und Infrastrukturministerium wurden drei Besatzungsmitglieder bei dem Angriff verletzt. Ihr Gesundheitszustand könnte nach ersten Einschätzungen kritisch sein.

An Bord arbeiteten insgesamt 22 Crewmitglieder, darunter 13 türkische Staatsangehörige.

In der Mitteilung des Ministeriums heißt es: „Am 3. August 2026 hat eine Drohne das Ro-Ro-Schiff NADEZHDA, das vom Hafen Noworossijsk nach Samsun unterwegs war, in rund 20 Seemeilen Entfernung vor Noworossijsk angegriffen.“

Ein sogenanntes Ro-ro-Schiff (für Roll-on/Roll-off) ist ein Transportschiff, bei dem die Ladung rollend über Rampen an Bord und von Bord gefahren wird.

Feuer an Bord dauert an

Nach ersten Erkenntnissen entstand Schaden im Wohnbereich und am Bug des Transportschiffs. Das Feuer an Bord war auch am Montagabend gegen 22.00 Uhr türkischer Zeit nicht gelöscht.

Aufnahme des Feuers an Bord des Schiffs.
Aufnahme des Feuers an Bord des Schiffs. Denizcilik Genel Müdürlüğü

Nach Angaben des Ministeriums brachten Einheiten der Russischen Föderation auf See die Seeleute sicher in den Hafen von Noworossijsk. Auch die Verletzten wurden in diese Stadt gebracht.

Das Ministerium in Ankara erklärte weiter: „Wegen des anhaltenden Risikos weiterer Drohnenangriffe in der Region ist derzeit kein Bergungseinsatz möglich.“

Aus welchem Land der Drohnenangriff erfolgte und welches Motiv dahinter stand, blieb in der Erklärung offen.

„Wir verfolgen die Entwicklungen zu dem Vorfall genau, wünschen allen Seeleuten gute Besserung und hoffen, dass sie baldmöglichst gesund zu ihren Familien zurückkehren können.“

An der Schwarzmeerküste beobachten auch Touristen vom Strand aus die Kampfhandlungen des Ukraine-Kriegs.

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