Im vergangenen Monat deckten erneuerbare Energien 53 % des Verbrauchs: Solar lieferte 19 %, Wasserkraft 16 %, Windkraft 13 % und Biomasse fünf %.
Solarenergie war in Portugal erstmals wichtigste Quelle der Stromerzeugung und dominierte im Juli die Versorgung.
Nach Angaben der Redes Energéticas Nacionais (REN (Quelle auf Portugiesisch)) deckten erneuerbare Energien im siebten Monat des Jahres 53 Prozent des Stromverbrauchs. An der Spitze stand die Photovoltaik mit 19 Prozent, vor Wasserkraft (16 Prozent) und Windkraft (13 Prozent) sowie Biomasse (fünf Prozent).
REN berichtet, dass der Solarstrom in Portugal seinen Höchstwert am 29. Juni um 13.30 Uhr erreichte. Der neue Rekord liegt bei rund 3.800 Megawatt (MW).
Saubere Energieträger spielen im Land weiterhin eine große Rolle. In den ersten sieben Monaten 2026 deckten sie 68 Prozent des Verbrauchs,in diesem längeren Zeitraum verliert die Photovoltaik mit zwölf Prozent an Gewicht gegenüber der Wasserkraft, die mit 27 Prozent an der Spitze steht, gefolgt von Windkraft mit 24 Prozent. Biomasse trägt im Jahresverlauf erneut fünf Prozent zur Stromerzeugung bei.
Im Juli lagen sowohl Solarenergie (0,89) als auch Windkraft (0,71) unter dem historischen Mittel ihrer Ertragslage; die Werte blieben hinter der Wasserkraft (1,26) zurück.
Die nicht erneuerbare Stromerzeugung deckte im Juli 13 Prozent des Strombedarfs, die übrigen 34 Prozent importierte Portugal aus Spanien.
Der Stromverbrauch stieg im vergangenen Monat um drei Prozent und legte in den ersten sieben Monaten 2026 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um drei Komma fünf Prozent zu.
Zwischen Januar und Juli nahm der Verbrauch von Erdgas um vier Komma eins Prozent zu.
Nigeria und die Vereinigten Staaten bleiben die wichtigsten Herkunftsländer des in Portugal verbrauchten Erdgases; auf sie entfallen 53 beziehungsweise 33 Prozent des Gesamtvolumens.