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Massenpanik in Hindutempel in Indien: Mindestens sieben Tote

Der Vorfall ereignete sich im Ashok-Dham-Tempel im Distrikt Lakhisarai im indischen Bundesstaat Bihar.
Der Vorfall ereignete sich im Ashok-Dham-Tempel im Bezirk Lakhisarai im indischen Bundesstaat Bihar. Copyright  Cleared
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Von Simon Ormiston
Zuerst veröffentlicht am
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Bei einer Massenpanik in einem Hindutempel im indischen Bundesstaat Bihar sind mindestens sieben Menschen gestorben. 19 weitere wurden verletzt. Gerüchte über einen Strommast lösten die Panik aus.

Eine Massenpanik in einem Hindutempel im ostindischen Bundesstaat Bihar hat mindestens sieben Menschen das Leben gekostet. Mehr als ein Dutzend weitere wurde verletzt.

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Die Menschenmenge geriet am frühen Montagmorgen im Ashok-Dham-Tempel im Bezirk Lakhisarai außer Kontrolle. Tausende Gläubige hatten sich dort versammelt, um im heiligen Monat Shravan Opfergaben für die Hindu-Gottheit Shiva darzubringen.

Der Verwaltungschef des Bezirks, Shailendra Kumar, sagte der Nachrichtenagentur AFP, es sei Panik ausgebrochen, nachdem sich Gerüchte verbreitet hätten, ein Strommast sei auf Gläubige auf dem Tempelgelände gestürzt.

Weitere Berichte deuten darauf hin, dass die Angst vor einem Stromschlag zur Panik beigetragen hat. Kumar erklärte, zwei kurz nacheinander eingetroffene Züge hätten die Zahl der Pilger am Tempel stark erhöht. Als die Menschen zu fliehen versuchten, brach ein Teil der Absperrungen zusammen.

"Die Lage ist jetzt unter Kontrolle", sagte Kumar der AFP und gab die Zahl der Verletzten mit 19 an.

Laut lokalen Medien waren viele der Opfer Frauen. Mindestens vier der Todesopfer sind demnach Frauen im Alter zwischen 44 und 55 Jahren.

Der Regierungschef des Bundesstaates Bihar, Samrat Choudhary, nannte die Todesfälle "herzzereißend" und kündigte eine Entschädigung von 400.000 Rupien (3.606 €) für die Familien der Getöteten an. Staatsminister Vijay Kumar Sinha erklärte, die Umstände der Katastrophe würden untersucht.

Auch Premierminister Narendra Modi sprach den Angehörigen sein Beileid aus. Nach seinen Angaben unterstützen die lokalen Behörden die Betroffenen.

In Indien kommt es bei großen religiösen Zusammenkünften immer wieder zu tödlichen Massenpaniken. Die große Zahl der Gläubigen setzt die Sicherheits- und Lenkungsmaßnahmen stark unter Druck.

Mehr als 120 Menschen kamen 2024 bei einer religiösen Versammlung im Bundesstaat Uttar Pradesh ums Leben – eine der schlimmsten Massenunglücke in Indien in den vergangenen Jahren.

Weitere Quellen • AFP

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