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Deutsches Kleinflugzeug in Kroatien abgestürzt: Zwei Tote

HGSS – Kroatischer Bergrettungsdienst
HGSS – Kroatischer Bergrettungsdienst Copyright  HGSS – Kroatischer Bergrettungsdienst
Copyright HGSS – Kroatischer Bergrettungsdienst
Von Nela Heidner & Euronews
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Bei einem Flugzeugabsturz in Kroatien sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Ein in Deutschland registrierter Motorsegler stürzte am Freitagnachmittag im Velebit-Gebirge nahe Zadar ab.

Das Flugzeug war nach Angaben der kroatischen Zivilschutzbehörde von Tschechien in Richtung Zadar unterwegs, als das Signal am 21. August gegen 16:14 Uhr abbrach. Es handelt sich um eine Diamond HK36 Super Dimona, einen zweisitzigen Motorsegler.

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Nach dem Kontaktverlust informierte die kroatische Flugsicherung das Einsatzzentrum für Zivilschutz, das umgehend eine Such- und Rettungsaktion einleitete.

Stundenlange Suche nach dem Wrack

Nach dem Kontaktverlust startete eine großangelegte Suchaktion. Einsatzkräfte von Zivilschutz, Feuerwehr und Bergrettung waren beteiligt, auch Drohnen kamen zum Einsatz. Die Suche wurde durch zeitweise schlechte Wetterbedingungen und das schwer zugängliche Gelände erschwert.

Die Suche nach dem Wrack und den Opfern wurde von rund 40 HGSS-Bergrettern unterstützt.
Die Suche nach dem Wrack und den Opfern wurde von rund 40 HGSS-Bergrettern unterstützt. HGSS – Kroatischer Bergrettungsdienst

Erst gegen 22 Uhr entdeckten die Rettungskräfte das Wrack. An der Absturzstelle fanden sie die beiden Leichen. Die Polizei sicherte anschließend das Gebiet, die offizielle Untersuchung des Unglücks sollte am Samstag beginnen.

Ursache noch unklar

Warum die Maschine abstürzte, ist bislang nicht bekannt. Das Velebit-Gebirge gilt für Piloten als anspruchsvolle Region: Das Gebirge steigt hinter der Adriaküste steil an, zudem können sich die Wetterverhältnisse dort schnell verändern. Ob das Wetter tatsächlich eine Rolle bei dem Absturz spielte, ist derzeit jedoch reine Spekulation.

Mehrere Balkan-Medien berichten unter Berufung auf öffentlich zugängliche Flugdaten, dass die Maschine einem deutschen Fliegerclub aus Wenzendorf bei Hamburg zugeordnet werden könne. Eine offizielle Bestätigung der Eigentumsverhältnisse lag zunächst nicht vor.

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