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Wie sich die Hitze vor den Unwettern in Deutschland noch mal aufbäumt

Vor dem Wochenende sollte es in vielen Teilen Deutschlands noch mal richtig sommerlich sein
Vor dem Wochenende sollte es in vielen Teilen Deutschlands noch mal richtig sommerlich sein Copyright  AP Photo
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Von Kirsten Ripper
Zuerst veröffentlicht am
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Besonders in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Hessen sollte es noch mal bis zu 35 Grad heiß werden, bevor eine Gewitterfront aus dem Westen anrast.

Nachdem es in Berlin an einigen August-Tagen schon ganz schön frisch geworden war, sind jetzt die sommerlichen Temperaturen auch in der Hauptstadt zurück. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) meldet bundesweit Höchstwerte zwischen 27 und knapp 34 Grad - an den Küsten wird es allerdings nicht ganz so warm.

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Temporäres Schwimmbad in der Zeche Zollverein in Bochum
Temporäres Schwimmbad in der Zeche Zollverein in Bochum AP Photo

Kachelmannwetter erwartet im Norden von Baden-Württemberg vor dem Wochenende sogar bis zu 35 Grad Celsius. Was für die einen eine Freude sein dürfte, ist vor allem für ältere Menschen nach mehreren durch den Klimawandel verursachten Hitzewellen mittlerweile eine Qual.

Etwa 15.800 Hitzetote in diesem Sommer laut RKI

Für ganz Deutschland schätzt das Robert-Koch-Institut (RKI) die Zahl der Hitzetoten in diesem Sommer auf bislang rund 15.800. Wie der SWR meldet, starb mehr als jeder Fünfte (22,8 Prozent) davon in Baden-Württemberg. Das sind überdurchschnittlich viele, denn in dem Bundesland leben 11,2 Millionen der 84 Millionen Einwohner Deutschlands.

Da mag es noch skurriler erscheinen, dass am geplanten Hauptbahnhof Stuttgart 21 keine Klimaanlage vorgesehen ist.

Besonders vom Hitzetod betroffen sind Menschen über 75 Jahren. Mehr als die Hälfte - mit etwa 7960 Todesfällen - war laut RKI die Altersgruppe ab 85 Jahren.

Abkühlung, aber auch Unwetter in den kommenden Tagen

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Boote am Sylvensteinsee in Bayern am 11. August 2026
Boote am Sylvensteinsee in Bayern am 11. August 2026 AP Photo

Der DWD meldet für Freitag wechselnd bewölktes Wetter und bereits vormittags im Süden, ab den Mittagsstunden dann landesweit örtlich kräftige Schauer und Gewitter, mit lokalem Unwetterpotential.

In der vergangenen Woche hatten bereits vor allem in Hessen und Brandenburg mehrere Tornados gewütet. Zwei Personen waren ums Leben gekommen, und es gab immense Schäden.

Zunächst für den äußersten Westen Deutschlands prognostiziert der DWD einzelne starke Gewitter mit Starkregen und Sturmböen um 85 km/h und Hagel.

Ab Freitag steigt die Unwettergefahr im ganzen Land. Besonders in Bayern drohen dann schwere Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturm- bis Orkanböen von 100 bis über 120 km/h.

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