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Unwetter auf Zypern: Yacht vom Sturm gegen Felsen geschleudert

Sommerunwetter auf Zypern
Sommerunwetter auf Zypern Copyright  ΚΥΠΕ/ ΚΑΤΙΑ ΧΡΙΣΤΟΔΟΥΛΟΥ
Copyright ΚΥΠΕ/ ΚΑΤΙΑ ΧΡΙΣΤΟΔΟΥΛΟΥ
Von Georgios Aivaliotis mit Cyprus News Agency (CNA), RIK News
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Ein Unwetter hat rund drei Stunden lang auf der Ferieninsel Zypern gewütet. Eine Yacht zerschellte an der Küste. Mindestens eine Person kam ums Leben.

Über Zypern sind rund drei Stunden lang heftige Unwetter hinweggezogen. Eine Yacht wurde vom heftigen Sturm gegen die Felsküste geschleudert und zerschellte. Ein weiteres Schiff kenterte ebenfalls vor Cap Greco im Osten der Ferieninsel. Dabei kam Medienberichten zufolge ein Mann ums Leben und fünf weitere Personen wurden verletzt. Auch ein drittes Boot war in Seenot geraten.

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Auf Videos in den sozialen Medien ist die dramatische Szene zu sehen, wie die Crew in rauer See die Kontrolle über die Yacht verloren hat.

Während der drei Stunden lang tobenden Unwetter musste die Feuerwehr zu zahlreichen Einsätzen ausrücken.

Mann von Blitz getroffen und umgestürzte Bäume

In einem Beitrag auf der Plattform X erklärte der Sprecher der Feuerwehr, Andreas Kettis, dass die Einsätze auch umgestürzte Bäume und durch die Luft geschleuderte Gegenstände betrafen. Zudem habe es Brände durch Blitzeinschläge sowie Funkenbildungen an Stromkabeln gegeben, die ebenfalls Feuer auslösten.

In der Region Kato Drys, einem kleinen historischen Ort im Bezirk Larnaka, wurde ein Mann, der eine ältere Frau zu einem Kloster begleitete, von einem Blitz getroffen.

Der 45-Jährige war mit zwei weiteren Personen unterwegs. Die beiden anderen verließen die Kapelle und stiegen ins Auto ein. Der 45-Jährige folgte ihnen. Kurz bevor er in das Auto einsteigen konnte, schlug in der Nähe ein Blitz ein. Der Mann erlitt Verbrennungen an der Schulter und kam in eine Klinik.

Nach Einschätzung der behandelnden Ärzte ist sein Gesundheitszustand stabil.

Flüge und Stromversorgung gestört

Der Flughafenbetreiber Hermes Airport berichtete, dass während des Unwetters auf Zypern elf Flüge umgeleitet werden mussten. Zehn betrafen den Flughafen Nikosia, einer den Flughafen Paphos.

Auch die Stromversorgung war beeinträchtigt. Bis Samstagmittag wurden 40 Störungen im Mittelspannungsnetz registriert, hinzu kamen zahlreiche kleinere, lokale Ausfälle im Niederspannungsnetz. Wegen der Schäden kam es in über 40 Regionen zu Stromausfällen. Nach Angaben der Elektrizitätswerke waren die Störungen auf die intensive Blitzaktivität und starke Winde zurückzuführen. Letztere hätten unter anderem dazu geführt, dass Äste auf Leitungen stürzten.

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