Ein Unwetter hat am Samstag in rund drei Stunden weitläufige Schäden angerichtet. Die schweren Gewitter und Regenfälle setzten am Samstagmorgen ein und betrafen weite Teile der Insel.
Über Zypern sind rund drei Stunden lang heftige Unwetter hinweggezogen und haben erhebliche Probleme verursacht.
Die Feuerwehr musste bislang zu zahlreichen Einsätzen ausrücken, die auf das Unwetter zurückgingen.
In einem Beitrag auf der Plattform X erklärte der Sprecher der Feuerwehr, Andreas Kettis, die Einsätze betrafen umgestürzte Bäume und herabfallende Gegenstände. Zudem habe es Brände in offenen Flächen durch Blitzeinschläge sowie Funkenbildungen an Stromkabeln gegeben, die ebenfalls Feuer auslösten.
In der Region Kato Drys, einem kleinen historischen Ort im Bezirk Larnaka, wurde ein Mann, der eine ältere Frau zu einem Kloster begleitete, von einem Blitz getroffen.
Der 45-Jährige war mit zwei weiteren Personen unterwegs. Die beiden anderen verließen die Kapelle und stiegen ins Auto ein. Der 45-Jährige folgte ihnen. Kurz bevor er einstieg, schlug in der Nähe ein Blitz ein. Der Mann erlitt Verbrennungen an der Schulter und kam in eine Klinik.
Nach Einschätzung der behandelnden Ärzte ist sein Gesundheitszustand stabil.
Flüge und Stromversorgung gestört
Der Flughafenbetreiber Hermes Airport berichtete, dass während des Unwetters elf Flüge umgeleitet wurden. Zehn betrafen den Flughafen Nikosia, einer den Flughafen Paphos.
Bis Samstagmittag wurden 40 Störungen im Mittelspannungsnetz registriert, hinzu kamen zahlreiche kleinere, lokale Ausfälle im Niederspannungsnetz. Wegen der Schäden kam es in über 40 Regionen zu Stromausfällen. Nach Angaben der Elektrizitätswerke waren die Störungen auf die intensive Blitzaktivität und starke Winde zurückzuführen. Letztere hätten unter anderem dazu geführt, dass Äste auf Leitungen stürzten.
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