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Russlands Drohnen im Visier: Womit das Land Europa angreifen könnte

Russische Drohnenfabrik
Russische Drohnenfabrik -  Copyright  Captura de vídeo del Ministerio de defensa ruso.
Copyright Captura de vídeo del Ministerio de defensa ruso.
Von Jesús Maturana
Zuerst veröffentlicht am
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Russland führt eine Dauerluftoffensive gegen die Ukraine und setzt immer mehr Drohnen ein. In Alabuga baut es die Fertigung für tausende zusätzliche Drohnen pro Monat aus. Ein Blick auf die Bandbreite der russischen Drohnen.

Nach mehr als vier Jahren Krieg zwischen Russland und der Ukraine haben sich Technologie und Ausgaben für militärische Ausrüstung deutlich verändert. Es ist nicht das erste Mal, dass Selenskyj zitiert wird, der vom "größten Drohnenangriff" Russlands seit Beginn des Krieges spricht.

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Mehrfach haben Radarsysteme russische Drohnen über dem Gebiet der Europäischen Union registriert. Es kam zu Zwischenfällen in Polen und Bulgarien, ein CIA-Bericht warnt jedoch, dass sich die Lage weiter zuspitzen könnte.

Die jüngsten Informationen der CIA machen deutlich, dass es die Möglichkeit eines russischen Drohnenangriffs auf Spanien, Frankreich oder Italien gibt – gestartet aus Containern auf Schiffen der Geisterflotte im Mittelmeer. Doch welche Arten von Drohnen setzt die russische Armee ein? Nach den jüngsten Angaben der ukrainischen Streitkräfte reicht das Arsenal weit über iranische Shahed-Drohnen hinaus.

In der Nacht zum 27. August schoss die ukrainische Luftabwehr bei einem einzigen nächtlichen Angriff 233 russische Ziele ab oder neutralisierte sie. Unter den Zielen waren 258 Angriffs­drohnen, zwei Antischiffsraketen vom Typ Oniks sowie mehrere ballistische Raketen Iskander-M und KN-23.

Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe war rund ein Drittel dieser Drohnen mit Strahltriebwerken ausgestattet. Der Rest bestand aus Shahed-Typen, Gerbera-Systemen, Banderol-Raketen und Täuschkörpern.

Diese Mischung beschreibt den Zustand des russischen unbemannten Arsenals recht treffend: Es gibt nicht mehr nur ein Standardmodell, sondern eine ganze Familie von Drohnen mit unterschiedlichen Aufgaben – von billigen Schwärmen, die den Himmel sättigen, bis zu schnellen Modellen, die mit mehr als 500 Kilometern pro Stunde hindurchbrechen.

Ein Grund dafür sind die Kosten. Langfristig ist es kaum tragbar, eine Abfangrakete für rund eine Million Dollar gegen eine Drohne im Wert von 25.000 bis 40.000 Euro einzusetzen. Genau diese Schieflage nutzt Moskau aus und startet Wellen von Drohnen, die deutlich teurere Luftabwehrsysteme ermüden sollen.

Alabuga: Russischer Drohnenstandort treibt Produktion hoch

Der Großteil dieser Drohnenflotte stammt aus der Sonderwirtschaftszone Alabuga in Tatarstan, rund 1.200 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt. Der Industriekomplex umfasst mehr als 2,8 Millionen Quadratmeter. Schätzungen zufolge entfallen etwa 15 Prozent der Flächen direkt oder indirekt auf Rüstungsgüter.

Dort laufen der Formenbau für Verbundwerkstoff-Rümpfe, die Motorenproduktion, die Montage der Bordelektronik und die Lagerung fertiger Bauteile zusammen.

Ukrainische Angriffe auf den Komplex haben Russland gezwungen, große Teile dieser Produktionskette unter die Erde zu verlegen. Ein auf offene Quellen spezialisierter ukrainischer Analyst schätzt, dass in Alabuga bereits etwa 42.000 Quadratmeter unterirdischer Fläche entstanden sind – in etwa die Größe von sechs Fußballfeldern.

Laut russischen Medien, auf die sich The Economist beruft, liegt die tägliche Produktion der Geran-2 inzwischen bei mehr als 100 Stück. Mittelfristig peilt Moskau 500 pro Tag an. Die Drohnen Geran-2 entsprechen den bekannten Shahed 136.

Beim Gesamtvolumen gehen die Schätzungen je nach Quelle auseinander, der Trend ist jedoch eindeutig. Das Zentrum für Strategische und Internationale Studien ging im März 2026 davon aus, dass Russland rund 5.500 Drohnen pro Monat produzierte. Der ukrainische Militärgeheimdienst schätzte die Fertigung im August auf etwa 3.000 Geran-4 und Geran-5 sowie rund 2.800 Geran-2 pro Monat.

Im März desselben Jahres hatte Russland laut einem von Euronews ausgewerteten Bericht 6.462 Shahed-Drohnen sowie verwandte Angriffs- und Täuschdrohnen eingesetzt. Davon entfielen 4.186 auf Angriffs­drohnen des Typs Shahed beziehungsweise Geran-2. Im Schnitt startete Russland 208 Drohnen pro Tag; an einzelnen Tagen lag die Zahl bei mehr als 900.

Geran-2 (Shahed-136): Drohne sättigt ukrainische Luftabwehr

Drohne Geran-2, basierend auf iranischem Shahed-Design
Drohne Geran-2, basierend auf iranischem Shahed-Design Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved

Dieses Modell trägt seit 2022 den Großteil der Angriffe. Es basiert auf einem iranischen Entwurf; Russland fertigt in Alabuga seine eigene Version unter der Bezeichnung Geran-2.

  • Hersteller: HESA / Shahed Aviation Industries (Iran); russische Version, in Alabuga unter der Bezeichnung Geran-2 montiert.
  • Abmessungen: 3,5 Meter Länge und 2,5 Meter Spannweite.
  • Gewicht: rund 200 Kilogramm.
  • Antrieb: Mado-MD-550-Viertakt-Kolbenmotor mit etwa 50 PS und Druckpropeller.
  • Reisegeschwindigkeit: etwa 185 km/h.
  • Reichweite: je nach Version zwischen 1.000 und 2.500 Kilometern; die russische Variante mit verstärktem 90-Kilogramm-Gefechtskopf erreicht etwa 1.000 Kilometer.
  • Sprengladung: in der Standardversion zwischen 30 und 50 Kilogramm mit einem Gefechtskopf, der konventionellen Sprengstoff, thermobare Effekte und Metallsplitter kombiniert.
  • Geschätzte Kosten: zwischen 20.000 und 50.000 Dollar pro Stück.
  • Im Einsatz seit: September 2022.
  • Ukrainische Abfangquote: laut "Global Military" auf 65 bis 85 Prozent geschätzt.

Geran-3, Geran-4 und Geran-5: Russland setzt auf Geschwindigkeit

Mit dem Ausbau der ukrainischen Abwehr hat Russland bei mehreren Drohnen die Propeller durch Strahltriebwerke ersetzt. Der Umstieg erfolgt in drei Stufen.

Die erste ist der Geran-3 auf Basis des Shahed-238. Er nutzt den Rumpf des Geran-2, erhält jedoch ein Turbinen-Triebwerk. Die Drohne erreicht Geschwindigkeiten von 300 bis 370 km/h und eine Einsatzreichweite von fast 1.000 Kilometern. Der kombinierte Gefechtskopf mit thermischer und Splitterwirkung wiegt etwa 50 Kilogramm.

Die ukrainische Aufklärung dokumentierte in Trümmerteilen Dutzende ausländische Bauteile, viele davon von US-Herstellern sowie Komponenten aus China und Europa.

Shahed 238, Basis des Geran-3 mit Strahltriebwerk
Shahed 238, Basis des Geran-3 mit Strahltriebwerk Wikipedia

Der Geran-4 folgte mit einem komplett neu konstruierten Rumpf. Die Abmessungen ähneln weiterhin dem ursprünglichen Shahed-Design mit rund 3,5 Metern Länge und 3 Metern Spannweite, doch fest integrierte Tragflächen verringern den Luftwiderstand.

Fachanalysen zufolge fliegt der Geran-4 mit 300 bis 350 km/h und erreicht Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 500 km/h. Er operiert in Höhen von 4.000 bis 5.000 Metern und bringt einen 50-Kilogramm-Gefechtskopf auf Entfernungen zwischen 450 und 850 Kilometern.

In der Praxis hat Russland diese Reichweite weiter ausgedehnt: Durch Flüge in großer Höhe zur Einsparung von Treibstoff legte ein Geran-4 am 28. August 2026 rund 960 Kilometer zurück. Damit gerät nahezu das gesamte ukrainische Staatsgebiet in Reichweite. Die Stückkosten liegen bei etwa 85.000 bis 120.000 Dollar.

Geran-3 und Geran-4, russische Drohnen mit Strahltriebwerk
Geran-3 und Geran-4, russische Drohnen mit Strahltriebwerk Wikipedia

Der Geran-5 ist die jüngste Variante. Laut dem Internationalen Institut für Strategische Studien erreicht er bis zu 600 km/h, hat eine Reichweite von etwa 950 Kilometern und kann rund 90 Kilogramm Nutzlast tragen. In seinen Trümmern fanden Ermittler Transistoren deutscher Herkunft. Den Antrieb liefert bei beiden Modellen das Triebwerk TF-TJ2000A.

Bild eines Geran-5
Bild eines Geran-5 Servicio de Seguridad de Ucrania

Der Effekt auf die ukrainische Luftverteidigung ist deutlich. Im März 2026 schoss die Ukraine mehr als 90 Prozent der gegen ihr Territorium gestarteten Drohnen ab. Im Juni, als die Geran-Modelle mit Strahltriebwerk in großer Zahl zum Einsatz kamen, sank diese Quote auf etwas mehr als 50 Prozent. Kyjiw reagierte mit eigenen Abfangdrohnen mit Turbotriebwerk, etwa dem Alexa Spatium, der am 21. August 2026 in Dienst ging.

Gerbera: Vom Täuschkörper zur Angriffswaffe

In der Ukraine abgeschossene Gerbera-Drohne
In der Ukraine abgeschossene Gerbera-Drohne Por Dpsu.gov.ua

Ursprünglich konzipiert als billiger Täuschkörper, der zusammen mit echten Geran-2-Drohnen gegnerische Radarsysteme überlasten sollte, hat das Modell Gerbera inzwischen eigene offensive Fähigkeiten entwickelt.

  • Von der ukrainischen Aufklärung genannter Hersteller: JSC Alabuga Skywalker Technology Co.
  • Geschätzte Kosten: etwa 10.000 Dollar pro Stück.
  • Abmessungen: rund zwei Meter Länge und 2,5 Meter Spannweite.
  • Höchstgeschwindigkeit: bis zu 160 km/h.
  • Reichweite (Täuschkörper-Version): zwischen 300 und 600 Kilometern.
  • Flughöhe: bis zu 3.000 Meter.
  • Im Einsatz seit: Juli 2024.
  • Jüngste Entwicklung: Die in Alabuga produzierten Gerbera-Drohnen, bislang vor allem als Täuschkörper genutzt, werden nun mit hochexplosiven Splittergefechtsköpfen des Unternehmens Bazalt und KZ-6-Ladungen ausgestattet.

Lancet: Präzisionsmunition gegen gepanzerte Ziele

Russische Kurzstrecken-Drohne Lancet
Russische Kurzstrecken-Drohne Lancet Por Nickel nitride

Anders als Shahed und Geran, die für Angriffe über große Entfernungen gedacht sind, ist der Lancet eine Kurzstreckenwaffe, die präzise Ziele in der Frontlinie treffen soll – etwa Artilleriestellungen, Radare oder gepanzerte Fahrzeuge.

  • Hersteller: ZALA Aero Group, Teil des Kalaschnikow-Konsortiums.
  • Vorgestellt: im Juni 2019 auf der Militärmesse ARMY-2019 in Moskau.
  • Varianten: Izdeliye 51 mit einer Flugdauer von 60 Minuten und einer Sprengladung von fünf Kilogramm sowie Izdeliye 52, leichter, mit 40 Minuten Flugzeit und drei Kilogramm Sprengladung; diese Version ist an der Front am weitesten verbreitet.
  • Maximales Startgewicht: bis zu zwölf Kilogramm.
  • Reichweite: in der Standardversion bis zu 40 Kilometern; ein 2025 entdecktes Modell mit neuem Antennensystem vergrößert diesen Radius laut Wikipedia
  • Geschwindigkeit: Reisegeschwindigkeit 80 bis 110 km/h, Sturzflug-Geschwindigkeit beim Einschlag bis zu 300 km/h laut WikiTanks
  • Lenkung: trägheitsgestützte Navigation mit GLONASS in der Anflugphase, dazu eine elektrooptische Echtzeitkorrektur im Endanflug laut Defensa
  • Gefechtskopf: hochexplosiv oder Splittergefechtskopf; im August 2025 begann Russland, die Standardladung KZ-6 durch die Panzerabwehrmine PTM-3 zu ersetzen. Damit steigt die Sprengstoffmenge von 1,5 auf 1,8 Kilogramm, allerdings auf Kosten der Panzerungsdurchschlagleistung laut UNITED24 Media

In sozialen Netzwerken kursieren Berichte über eine Variante namens Lancet XXL mit einem Gefechtskopf, der 20 Kilogramm TNT entsprechen soll, und einer Reichweite von 200 Kilometern. Sie soll statt eines Elektromotors einen Verbrennungsmotor nutzen. Diese Version hat jedoch weder ZALA Aero noch das russische Verteidigungsministerium offiziell bestätigt.

Orlan-10: Die Augen der russischen Artillerie

Russische Aufklärungsdrohne Orlan-10
Russische Aufklärungsdrohne Orlan-10 Mike1979 Russia

Der Orlan-10 dient nicht als Angriffs-, sondern als Aufklärungsdrohne. Seine Hauptaufgabe besteht darin, Artilleriefeuer zu korrigieren und Truppenbewegungen zu überwachen.

  • Hersteller: Zentrum für Spezialtechnologie mit Sitz in Sankt Petersburg.
  • Maximales Startgewicht: 16,5 Kilogramm.
  • Nutzlast: bis zu sechs Kilogramm, darunter Tages- und Wärmebildkameras sowie in der Angriffsvariante kleine Bomben.
  • Flugdauer: etwa 18 Stunden.
  • Reichweite: je nach Einsatzmodus zwischen 120 und 600 Kilometern.
  • Geschwindigkeit: Reisegeschwindigkeit 110 km/h, Höchstgeschwindigkeit 150 km/h.
  • Flughöhe: bis zu 5.000 Meter.
  • Geschätzte Kosten: zwischen 87.000 und 120.000 Dollar.
  • Produktion: mehr als 1.000 gefertigte Einheiten in elf Varianten.
  • Taktischer Einsatz: wird meist in Gruppen von zwei oder drei Drohnen eingesetzt, die Aufklärung, elektronische Kriegsführung und Datenweitergabe untereinander aufteilen.

Orion: Russlands Antwort auf den MQ-9 Reaper

Russische Kampfdrohne Orion
Russische Kampfdrohne Orion Nickel nitride

Der Orion gilt als die ambitionierteste Kampfdrohne im russischen Arsenal, doch die Serienfertigung begann spät, und das System erreichte nie die Verbreitung der Shahed-Drohnen.

  • Hersteller: Konzern Kronshtadt mit Sitz in Dubna.
  • Kategorie: MALE-UAV (mittlere Flughöhe, lange Flugdauer) mit einem Erscheinungsbild ähnlich dem US-amerikanischen MQ-9 Reaper.
  • Gewicht: etwa eine Tonne.
  • Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h.
  • Flughöhe: bis zu 7.500 Meter.
  • Flugdauer: bis zu einem vollen Einsatztag.
  • Reichweite: 250 Kilometer, per Satellitenverbindung erweiterbar.
  • Bewaffnung: bis zu vier Luft-Boden-Raketen mit Gefechtsköpfen von sieben bis 20 Kilogramm. Der Orion trägt die speziell für diese Plattform entwickelte, gelenkte Rakete X-50 und seit Kurzem den Marschflugkörper S8000 Banderol mit einer Höchstgeschwindigkeit von 650 km/h, 560 km/h Reisegeschwindigkeit und 500 Kilometern Reichweite.
  • Geschätzte Kosten: etwa 7 Millionen Dollar pro Stück.
  • Technologische Abhängigkeit: Laut ukrainischer Aufklärung stammen viele elektronische Komponenten trotz Sanktionen von US-amerikanischen und anderen westlichen Herstellern.
  • Im Kampfeinsatz seit: Syrien (2019), Ukraine (2022).

FPV-Drohnen mit Glasfaser: weitgehend immun gegen elektronische Störungen

Drohnen mit Glasfaserkabelspule
Drohnen mit Glasfaserkabelspule АрміяІнформ

Die jüngste Entwicklung zielt weniger auf Reichweite als auf elektromagnetische Tarnung. Da diese Drohnen per Kabel direkt mit der Bedienperson verbunden sind, senden sie keinerlei Funksignale, die sich stören oder orten lassen.

  • Erstes bekanntes russisches Modell: Kniaz Vandal Novgorodsky, entwickelt von der freiwilligen Technologiegruppe Ushkuinik und seit etwa August 2024 in der Region Kursk im Einsatz.
  • Kabellänge: in üblichen Modellen zwischen fünf und 20 Kilometern, einige Prototypen erreichen bis zu 50 Kilometer.
  • Einsatzreichweite: bei russischen Quadrokoptern zwischen 20 und 30 Kilometern; in einer Entfernung von 20 Kilometern liegt die Trefferquote bei fast 80 %.
  • Nutzlast: in den gängigsten taktischen Modellen bis zu zwei oder drei Kilogramm.
  • "Schlafende" Variante: verfügt über ein Modul namens Gibernator. Es versetzt die Drohne in einen wochenlangen Ruhezustand ohne Funkemission, um in der Nähe wichtiger Ziele auf den Einsatz zu warten. Nach Angaben des verantwortlichen Technikers kann der Gibernator die Drohne im Sommer bis zu einem Monat in Bereitschaft halten.
  • Typische Ziele: Logistikzentren, rückwärtige Stellungen, Fahrzeuge und Bereiche nahe der Frontlinie.

Zusammengefasst verfügt die russische Armee über eine breite Palette von Drohnen, von denen einige Reichweiten von bis zu 1.000 Kilometern erreichen. Damit erscheinen die CIA-Einschätzungen für mögliche Angriffe auf Spanien, Frankreich oder Italien aus dem Mittelmeer eher vorsichtig.

Schätzung eines möglichen Drohnenangriffs mit 600 Kilometern Reichweite aus dem Mittelmeer
Schätzung eines möglichen Drohnenangriffs mit 600 Kilometern Reichweite aus dem Mittelmeer Jesús Maturana | Canva

Von Schiffen der sogenannten Geisterflotte im Mittelmeer könnte die russische Armee Drohnen der Typen Geran-2, Geran-3, Geran-4 und Geran-5 starten. Mit Gefechtsköpfen bestückt erreichen sie Entfernungen von fast 1.000 Kilometern.

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