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Rücktritt: Arbeitsministerin und SPD-Chefin Bärbel Bas legt Ämter nieder

Baerbel Bas (SPD)
Baerbel Bas (SPD) -  Copyright  Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved
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Von Patrick Drews
Zuerst veröffentlicht am •Zuletzt aktualisiert
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Rücktritt von Bärbel Bas: Die SPD-Chefin und Bundesarbeitsministerin legt ihre Ämter nieder.

Die SPD-Chefin und Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (58, SPD) legt ihre Ämter überraschend sofort nieder**.** Als Hauptgründe gab sie den Verlust ihrer Stieftochter sowie anhaltende öffentliche und koalitionsinterne Kritik seitens der Union an. Details dazu ließ sie in ihrer persönlichen Erklärung auf Instagram offen. Bas betonte, dass sie die nötige Kraft für ihre Regierungs- und Parteipflichten aktuell nicht aufbringen könne und Zeit für ihre Trauer benötige. Ihr direkt gewonnenes Bundestagsmandat für den Wahlkreis Duisburg I wird sie jedoch weiterführen. Sie brauche Zeit, um die Trauer zu verarbeiten, schrieb Bas.

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Außerdem müsse sie „leider feststellen, dass die öffentlichen Angriffe auf mich, leider auch aus den Reihen des Koalitionspartners, in dieser für mich persönlich schwierigen Zeit weiter forciert wurden“, schrieb Bas weiter.

Zuletzt wiederholten sich vor allem Vorwürfe an ihrer politischen Arbeit, dass sie Reformen verschleppen und Gesetzesentwürfe nicht vorlegen würde. So vor allem bei der Grundsicherung und der Rente. Auch ein Gesetzentwurf zur Umstellung von der täglichen auf eine wöchentliche Höchstarbeitszeit lag bislang nicht vor.

Kanzler Friedrich Merz reagiert empathisch

Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU) ging auf den vermeindlichen Vorwurf des parteilichen Streits nicht ein und verabschiedete Ministerin Bas förmlich. "Bärbel Bas und ich haben in der Bundesregierung vertrauensvoll zusammengearbeitet. Für das Engagement danke ich ihr. Ihre Entscheidung verdient Respekt. Als Vater und Großvater kann ich nur erahnen, wie schwer dieser Verlust wiegt. Ihr und ihrer Familie wünsche ich viel Kraft“, schrieb Merz auf X.

Wie die BILD berichtet steht ihr Nachfolger für das Arbeitsministerium auch schon fest. Der ehemalige SPD-Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, Alexander Schweitzer, soll in das Merz-Kabinett aufrücken.

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