Wer zahlt die Shows von Clinton und Trump? US-Parteitage zum erstenmal seit 40 Jahren (fast) ohne den Steuerzahler

Wer zahlt die Shows von Clinton und Trump? US-Parteitage zum erstenmal seit 40 Jahren (fast) ohne den Steuerzahler
Von Euronews
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

National Conventions – Nominierungsparteitage – gehören zu den Höhepunkten des Wahljahres in den USA.

WERBUNG

National Conventions – Nominierungsparteitage – gehören zu den Höhepunkten des Wahljahres in den USA. Bei diesen nationalen Parteitagen, traditionell im Sommer, stimmen die Delegierten der Bundesstaaten über den Präsidentschaftskandidaten der Partei ab. Diese politischen Volksfeste werden immer Hollywood-artiger – und teurer, bemängeln Kritiker. So kostet die Democratic National Convention vermutlich 60 Millionen Euro. Das sind knapp 9 Millionen Euro mehr als die Vorgänger- Veranstaltung im Jahr 2012 und 46 Millionen mehr als die von 2000.

Das Fest der Republikaner wird auf 72,5 Milionen Euro taxiert.

Send a Bernie delegate, donate, Rita~DNC #Phillyhttps://t.co/UysO5yB5el
'I only need to raise $1600!”
(She has 675) pic.twitter.com/7tneKxqxM1

— Alison Spalding (@AlisonSpalding2) 7. Juli 2016

Wer zahlt? Ein Politikum.

2012 – hier liegen die Zahlen vor – kamen Unternehmen für bis zu einem Viertel der Kosten auf.

Eine wichtige Quelle ist 2014 versiegt, auf Anweisung des Präsidenten – bis zu 63,5 Millionen Euro brachten einst simple Kreuzchen auf den Steuererklärungen ein – will man 1, später 3 Dollar für die Conventions zahlen? Barack Obama stoppte die Praxis.

LOL if I donate $35 to TedCruz</a> campaign they&#39;ll send me a Deputy Delegate card. How Texas! It&#39;s a little cute. <a href="https://t.co/SHkLPdMHiR">pic.twitter.com/SHkLPdMHiR</a></p>&mdash; Leslie ن (LADowd) 11. April 2016

Jetzt zahlt der Staat – zum erstenmal seit 40 Jahren – nur noch für die Sicherheitsvorkehrungen bis zu knapp 45 Millionen Euro für die Gastgeber-Städte. Der Rest bleibt an privaten Spendern hängen – bei den Demokraten stehen zum Beispiel AT&T, Microsoft, Samsung, Twitter, Facebook auf der Spenderliste.

I'm raising money for National Delegate for Trump from NV. Click to Donate: https://t.co/ME2XffYY4e via gofundme</a> <a href="https://t.co/hmATZty3Ds">pic.twitter.com/hmATZty3Ds</a></p>&mdash; Noel Searles (noelphx) 2. Juni 2016

Die Delegierten – knapp 5.000 bei den Demokraten, rund 2.500 bei den Republikanern – profitieren nur von der Stimmung. Wem Anreise und Hotel zu schwer fallen, der muss selber im Internet die Hand aufhalten – wie Kathleen Estabrook von den Republikanern aus Mill Creek, bei Seattle. Sie hofft auf gut 3.000 Euro.

Hillary Clinton delegate funds https://t.co/ferRlaTKED via gofundme</a></p>&mdash; Dora Carey (yeracd2007) 23. Juni 2016

su

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Weiterhin kränkelnd: Rückläufiges Wirtschaftswachstum in Deutschland im letzten Quartal 2023

Der Krieg zwischen Israel und Hamas fordert seinen Tribut von der israelischen Wirtschaft

Norwegen überweist Steuergelder an Palästinensische Autonomiebehörde nach Patt mit Israel