Die Fluggesellschaft EasyJet entstand 1995, gegründet vom britisch-zypriotischen Unternehmer Stelios Haji-Ioannou, und profilierte sich als Billigflieger mit günstigen Europa-Strecken.
Die Billigfluggesellschaft easyJet hat am Donnerstag bekanntgegeben, dass sie ein Übernahmeangebot über 5,7 Milliarden Pfund (6,6 Milliarden Euro) der US-Beteiligungsgesellschaft Apollo Global Management offiziell angenommen hat.
Die Unternehmensgremien teilten in einer Mitteilung mit: „Wir freuen uns bekanntzugeben, dass wir eine Einigung über die Bedingungen und Konditionen einer empfohlenen Barübernahme erzielt haben.“
Das Angebot liegt bei 7,15 Pfund in bar je easyJet-Aktie, rund 8,35 Euro. Der Abschluss der Transaktion wird bis Ende des ersten Quartals 2027 erwartet.
Die Ankündigung folgte, nachdem der konkurrierende Bieter Castlelake seinen Rückzug aus dem Rennen um die Airline erklärt hatte.
EasyJet wurde 1995 vom britisch-zypriotischen Unternehmer Stelios Haji-Ioannou gegründet. Die Airline positionierte sich von Anfang an als No-Frills-Anbieter mit günstigen Tickets zu Zielen in ganz Europa.
Nach den Übernahmekonditionen behält Haji-Ioannou gemeinsam mit seiner Familie eine Beteiligung an einer neuen Holdinggesellschaft. Der Anteil von Apollo wird bei höchstens 49,9 Prozent gedeckelt, um die britischen und europäischen Regeln zur Eigentumsstruktur von Fluggesellschaften einzuhalten. Ein EU Trust hält zusätzlich bis zu 5 Prozent.
EasyJets erste Flüge verbanden den Flughafen London Luton – dort sitzt die Unternehmenszentrale – mit Glasgow und Edinburgh. Die ersten internationalen Strecken nach Amsterdam, Nizza und Barcelona folgten 1996.
Heute gehört easyJet zu den größten Fluggesellschaften Europas und betreibt eine Flotte von mehr als 300 Flugzeugen.