Die Straße von Hormus gilt als einer der weltweit wichtigsten Engpässe für den Energietransport. Sie ist ein zentraler Streitpunkt in den Verhandlungen zwischen Washington und Iran.
Iran hat sich mit Oman auf eine Schifffahrtsroute durch die Straße von Hormus geeinigt. Das teilte das iranische Außenministerium am Mittwoch mit.
"Über die geografischen Koordinaten der von beiden Seiten vorgeschlagenen Route besteht Einigkeit. Wenn bestimmte Drittparteien den Prozess nicht behindern, befindet sich auch die gemeinsame Erklärung beider Länder, in der die wichtigsten Punkte der Vereinbarung festgehalten sind, in der abschließenden Prüf- und Formulierungsphase", sagte Ministeriumssprecher Esmail Baghaei nach Angaben iranischer Staatsmedien.
Die Gespräche mit Oman seien "professionell" und "auf gutem Weg", sagte Baghaei demnach. Zugleich warnte er, man könne eine sichere Durchfahrt für alle Schiffe nicht garantieren. Dafür gebe es weiterhin "destabilisierende Faktoren" wie die US-Seeblockade gegen Iran und "andere aggressive und bedrohliche Maßnahmen gegen Iran und seine Interessen".
Die Straße von Hormus gilt seit Langem als zentraler Streitpunkt in den Verhandlungen zwischen Washington und Teheran.
Die Wasserstraße ist ein entscheidender Engpass für den Energietransport. Über sie läuft etwa ein Viertel des weltweiten Seehandels mit Öl. Nach US- und israelischen Angriffen Ende Februar hatte Iran die Durchfahrt de facto geschlossen, was starke Ausschläge an den Energiemärkten auslöste.
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