Willis gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Village People. Zu ihren Erfolgen zählen „Y.M.C.A.“, „Go West“ und „In The Navy“.
Victor Willis, Sänger der legendären Disco-Gruppe Village People, ist im Alter von 75 Jahren gestorben.
Die Band gab die Nachricht über ihre Social-Media-Kanäle bekannt. In einem Beitrag hieß es: „Wir sind zutiefst traurig, den Tod von VICTOR WILLIS, Sänger der Village People, bekanntzugeben. Victor ist am Montag, 30. Juni 2026, nach kurzer, aber aggressiver Krankheit verstorben. Wir bitten um Wahrung der Privatsphäre.“
Weitere Angaben zur Todesursache liegen nicht vor.
Willis gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Village People. Zu den Hits der Gruppe zählen „Y.M.C.A.“, „Go West“ und „In The Navy“ - alle von Willis mitgeschrieben.
Die kostümierte Formation entstand Ende der 70er-Jahre. Willis trat in Polizeiuniform auf.
Anfang der 80er-Jahre verließ er die Gruppe. 2012 gewann er einen Rechtsstreit um die Rechte an Songs wie „Y.M.C.A.“ und „In The Navy“.
2017 kehrte Willis zu den Village People zurück. In den vergangenen Jahren blieben sie auch wegen Donald Trump im Gespräch, der ihre Musik bei seinen Wahlkampfveranstaltungen einsetzte.
Willis und die Band traten sogar bei einer Kundgebung vor der Amtseinführung auf, als Trump seine zweite Amtszeit im Weißen Haus antrat.
Das sorgte bei vielen Fans für Ärger. „Y.M.C.A.“ und mehrere andere Hits der Band gelten als LGBTQ+-Hymnen und stehen aus ihrer Sicht im klaren Widerspruch zu vielen Werten der Trump-Regierung. Schon der Name der Gruppe verweist auf das schwule Viertel Greenwich Village.
Dennoch bestritt Willis 2024, dass der Song eine schwule Hymne sei und erklärte, die Leute müssten „ihr Denken aus der Gosse holen“. Er fügte hinzu, die falschen Annahmen schadeten dem Lied.
Willis hinterlässt seine Ehefrau Karen Huff-Willis.