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Wie lebt man mit antimikrobieller Resistenz (AMR)?

Mit Unterstützung von The European Commission
Wie lebt man mit antimikrobieller Resistenz (AMR)?
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Im Bonus-Interview erzählt ein Patient mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) sowie Dickdarm- und Lungenkrebs von seinem täglichen Kampf gegen multiresistente Bakterien.

Iñaki Morán, pensionierter Manager eines Lieferunternehmens, hat vier Phasen antimikrobieller Resistenz überstanden.  

Auch als Patient mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) sowie Dickdarm- und Lungenkrebs war sein täglicher Kampf gegen multiresistente Bakterien alles andere als einfach. 

"Man muss sich einer Behandlung unterziehen, normalerweise intravenös. Man ist ein paar Tage im Krankenhaus für die ersten Tests und so weiter. Dann wird man mit einem kleinen Gerät am Arm nach Hause geschickt. Alle acht Stunden wird das Medikament in die Vene gespritzt. Und am nächsten Tag kommt der Arzt vom Krankenhaus zu einem nach Hause und kümmert sich um einen", erzählt der Präsident von EPOC España.   

_Als Patient mit einer Atemwegserkrankung aufgrund einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) war ich logischerweise jedes Mal, wenn ich aufgrund einer antimikrobiellen Resistenz ins Krankenhaus eingeliefert wurde, nicht in der Lage, mich zu 100 % zu erholen, wie es mir vor der Krise ging.
_

Am Ende nimmt man Medikamente, man nimmt alles, man ist isoliert, weil man das Haus nicht verlässt. Oder man ist isoliert in einem Krankenhauszimmer. Und man fühlt sich hilflos, vor allem moralisch hilflos. Und diese Ohnmacht nimmt zu. Statt zu sagen, gut, ich bin darüber weg, das war's, fragt man sich am Ende: Wann kommt der nächste? Am Ende schwächt es einen, man ist machtlos und kann überhaupt nichts dagegen tun. Auch dann nicht, wenn man vorbeugende Maßnahmen ergreift, die einem von Ärzten immer wieder empfohlen werden: Händewaschen, Sauberkeit etc. etc. Die Realität ist trotzdem da. Es ist traurig, aber so ist es."

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