In Carpentras im Südosten Frankreichs sind am Montagnachmittag zwei und vier Jahre alte Kinder tot in einem Familienauto entdeckt worden. Ein örtlicher Staatsanwalt sieht die Hitzewelle als wahrscheinlichste Todesursache.
„Die genaue Todesursache steht noch nicht fest, doch die Hitzewelle gilt als wahrscheinlichste Erklärung“, sagte die örtliche Staatsanwältin Hélène Mourges der Nachrichtenagentur AFP.
Der Vorfall ereignet sich in einer Phase anhaltender Extremtemperaturen in Frankreich. Am Sonntag starben in Frankreich drei Menschen – zwei Männer und eine Frau im Alter zwischen 80 und 95 Jahren –, als eine außergewöhnliche Hitzewelle die Temperaturen in Teilen des Landes auf über 40°C steigen ließ.
Der nationale Wetterdienst Météo-France warnt, dass die Hitzewelle die ganze Woche über anhalten wird. Am Montag und Dienstag sollen die Temperaturen in weiten Teilen des Landes „außergewöhnlich hohe“ Werte erreichen. In einigen Regionen dürften die Werte über 40°C steigen.
Das französische Gesundheitsministerium rief die Bevölkerung dazu auf, regelmäßig Wasser zu trinken, auf Alkohol zu verzichten, die Wohnungen möglichst kühl zu halten und körperliche Anstrengungen in den heißesten Stunden des Tages zu vermeiden.