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EU-Staats- und Regierungschefs planen gemeinsame Antwort auf wachsenden Drogenhandel

„Die Antwort auf die Drogenbedrohung darf nicht an den Grenzen enden“, sagte Belgiens Premier Bart De Wever nach dem EU-Gipfel in Brüssel vor Journalisten.
„Die Antwort auf die Drogenbedrohung darf nicht an den Grenzen enden“, sagte Belgiens Premier Bart De Wever nach dem EU-Gipfel in Brüssel. Copyright  Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved.
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Von Giedre Peseckyte
Zuerst veröffentlicht am
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Am Freitag forderten europäische Staats- und Regierungschefs die EU-Kommission, Mitgliedstaaten und Behörden auf, enger gegen den illegalen Drogenmarkt von 31 Milliarden Euro zusammenzuarbeiten.

Der boomende europäische Drogenmarkt verursacht inzwischen so viele Probleme, dass die EU-Staats- und Regierungschefs am Freitag erstmals auf höchster Ebene über Konsum und Handel gesprochen haben.

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„Als Heimat eines der größten Häfen Europas hat mein Land eine einfache, aber zentrale Erfahrung gemacht: Organisierte Kriminalität kennt keine Grenzen“, sagte Belgiens Premierminister Bart De Wever nach dem Treffen in Brüssel. „Deshalb darf unsere Antwort auf diese Bedrohung nicht an den Grenzen enden.“

Der rasant wachsende europäische Drogenmarkt, dessen Volumen auf €31 Milliarden geschätzt wird, umfasst auch eine zunehmende Verfügbarkeit von (Quelle auf Englisch) neuen psychoaktiven Substanzen und komplexen Lieferketten, die verschlüsselte Apps und Online-Märkte nutzen.

Vor diesem Hintergrund betonten die europäischen Staats- und Regierungschefs laut den Schlussfolgerungen (Quelle auf Englisch) die Bedeutung, „alle Aspekte des Drogenphänomens umfassend anzugehen – mit einem gesamtstaatlichen und gesamtgesellschaftlichen Ansatz, der auf Fakten basiert und aufeinander abgestimmte Maßnahmen auf lokaler, regionaler, nationaler, EU- und internationaler Ebene verbindet“.

„Dazu gehören eine bessere Vorbereitung, der Schutz der öffentlichen Gesundheit, mehr Sicherheit, die Verhinderung drogenbedingter Schäden sowie der Ausbau europäischer und internationaler Partnerschaften und Kooperationsinitiativen, etwa der European Coalition Against Drugs, ebenso wie die Zusammenarbeit der Strafverfolgungsbehörden mit Drittstaaten“, heißt es in dem Text der EU-Staats- und Regierungschefs.

Die EU-Innenminister hatten sich bereits Anfang des Monats darauf geeinigt, wie sie die EU-Drogenstrategie für den Zeitraum 2026 bis 2030 umsetzen wollen.

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