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Helikopterabsturz auf Sifnos: Wer war das britische Paar in den Flitterwochen?

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Von Foteini Doulgkeri & Ioannis Karagiorgas
Zuerst veröffentlicht am
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Ein Hubschrauber mit einem Pärchen in den Flitterwochen ist tödlich verunglückt. Während die Leichen der Opfer nach Athen gebracht werden, prüfen Ermittler mögliche Schäden am Heckrotor.

Neue Details zur Ursache des Helikopterunglücks auf Sifnos kommen ans Licht. Der Bell-Hubschrauber ist am Dienstag abgestürzt, der 53-jährige Pilot und ein frisch verheiratetes britisches Paar im Alter von 31 und 30 Jahren sind tödlich verunglückt.

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Dem Telegraph zufolge handelt es sich bei den Opfern um den britischen Topmanager Alexander Cromie und seine Frau Marie Ebert. Blackstone, der Arbeitgeber von Cromie, erklärte, das Unternehmen sei "zutiefst erschüttert über den tragischen Tod". Der Pilot war ehemals Luftwaffenoffizier und soll laut Medienbericht als "äußerst erfahren" gegolten haben.

Video-Überwachung liefert neue Hinweise

Ein Video einer Überwachungskamera zeigt, wie der Helikopter zunächst regulär den Landeplatz ansteuert. Plötzlich verliert er abrupt an Höhe und beginnt sich unkontrolliert um seine Achse zu drehen. Die Drehung dauert nur wenige Sekunden, dann schlägt der Hubschrauber auf und geht in Flammen auf.

Die Behörden werten das neue Videomaterial nun zusammen mit Zeugenaussagen aus, um zu klären, was den plötzlichen Kontrollverlust ausgelöst hat. Das wahrscheinlichste Szenario ist weiter offen, entscheidend sollen die Ergebnisse der technischen Untersuchung des Hubschraubers werden.

Tragödie in den Flitterwochen

Bei den Opfern handelt es sich um den 31-jährigen Alexander Cromie und die 30-jährige Marie Ebert. Das junge Paar hatte erst kürzlich geheiratet und Sifnos für die Flitterwochen gewählt. Aus der Hochzeitsreise wurde binnen weniger Sekunden eine kaum fassbare Tragödie.

Die Luftfahrtbehörde hat nach dem Unglück auf Sifnos alle Charterfirmen aufgefordert, umgehend sämtliche Helikopter des Typs Bell 206 zu überprüfen.

Im Fokus steht inzwischen auch ein mögliches Problem mit dem Heckrotor. Die Ermittlerinnen und Ermittler suchen weiter nach den genauen Ursachen des Absturzes.

Sifnos: Experten vor Ort, Opfer werden nach Athen überführt

Seit Dienstagnachmittag sind Teams der zuständigen Aufsichtsbehörden, der griechischen Polizei und der Kriminaltechnik auf Sifnos. Sie sollen die Unglücksstelle untersuchen und Spuren in den Trümmern sichern.

Die Fachleute wollen den Zustand des Hubschraubers gründlich prüfen. Einzelne Teile könnten in eine gesicherte Halle gebracht werden, falls noch detailliertere Analysen nötig sind. Die Untersuchungen auf der Insel dürften mindestens drei Tage dauern.

Parallel dazu sollen die Leichname der drei Todesopfer noch heute nach Athen überführt werden. Dort folgt die vorgeschriebene rechtsmedizinische Untersuchung. Angehörige der beiden britischen Opfer sind bereits in der Hauptstadt eingetroffen, um die formelle Identifizierung vorzunehmen.

Besonderes Gewicht werden die Ergebnisse der Obduktionen haben. Sie könnten klären, ob ein plötzliches gesundheitliches Problem vorausging. Im Rahmen der Ermittlungen prüfen die Behörden unter anderem, ob ein medizinischer Faktor die Flugtauglichkeit des Piloten beeinträchtigt haben könnte. Noch läuft die Untersuchung, ein abschließendes Urteil über die Unfallursache gibt es bislang nicht.

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