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Zecken im Sommer: So lassen sich Stiche und Krankheiten vermeiden

Die erste Regel ist einfach: Erschweren Sie es Zecken, auf Ihre Haut zu gelangen.
Die erste Regel ist einfach: Erschweren Sie es Zecken, auf Ihre Haut zu gelangen. Copyright  Canva
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Von Giedre Peseckyte
Zuerst veröffentlicht am
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Der Sommer bringt lange Tage im Freien und in weiten Teilen Europas Zecken-Hochsaison. Wer ein paar einfache Regeln beachtet, senkt das Risiko von Zeckenstichen deutlich.

Zecken sind in großen Teilen Europas von Frühling bis Herbst aktiv. Man findet sie häufig in Wäldern, Wiesen, Parks, Gärten und überall dort, wo es Bewuchs gibt. Sie können Krankheiten übertragen, unter anderem Lyme-Borreliose und die durch Zecken übertragene Enzephalitis (TBE).

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Das Risiko ist kein Grund, zu Hause zu bleiben. Wer sich ein paar Minuten Zeit nimmt, um geeignete Schutzkleidung auszuwählen, ein Repellent aufzutragen und sich anschließend nach Zecken abzusuchen, macht den Aufenthalt im Freien deutlich sicherer.

Erste Regel: Zecken den Weg zur Haut erschweren

In Gebieten mit möglichem Zeckenvorkommen sollten Sie lange Hosen und langärmelige Oberteile tragen und die Hosen in Socken oder Stiefel stecken. Helle Kleidung macht Zecken besser sichtbar. Wo es sinnvoll ist, verwenden Sie ein zugelassenes Insektenschutzmittel auf unbedeckter Haut und auf der Kleidung und beachten Sie dabei die Hinweise auf der Packung.

Auch auf die Wegwahl achten

Zecken sitzen meist auf Gräsern und Sträuchern und warten dort auf einen Wirt. Wer auf freien Wegen bleibt, statt durch hohes Gras, dichtes Unterholz oder Büsche zu streifen, senkt das Risiko. Das gilt besonders beim Wandern, Campen, Gärtnern oder bei Ausflügen in Parks und Wälder.

Nach dem Aufenthalt im Freien: Körper gründlich absuchen

Besonders wichtig sind Hautfalten, Leiste, Achseln, Taille und die Kniekehlen. Auch Kopf und Nacken von Kindern sollten Sie genau kontrollieren. Haustiere müssen ebenfalls geprüft werden.

Gebissen worden? Ruhig bleiben

Wenn Sie eine Zecke auf der Haut entdecken, entfernen Sie sie so schnell wie möglich. Lyme-Borreliose wird in den ersten Stunden nach einem Stich (Quelle auf Englisch) meist noch nicht übertragen. Wer Zecken frühzeitig entfernt, senkt daher das Risiko. Verwenden Sie eine feine Pinzette, setzen Sie sie dicht an der Haut an und ziehen Sie die Zecke langsam und gerade nach oben, ohne zu drehen oder zu rucken. Anschließend die Einstichstelle und die Hände mit Wasser und Seife waschen und ein Desinfektionsmittel auftragen.

Zeckenkrankheiten: Das sollten Sie wissen

Lyme-Borreliose wird durch Bakterien ausgelöst und lässt sich in der Regel gut mit Antibiotika behandeln. Es gibt derzeit keinen zugelassenen Impfstoff gegen Lyme-Borreliose. Vorbeugung und das frühe Entfernen von Zecken sind daher besonders wichtig.

Anders ist die durch Zecken übertragene Enzephalitis, kurz TBE. Sie wird von einem Virus verursacht und kann das zentrale Nervensystem befallen, manchmal mit Hirnhautentzündung oder Enzephalitis als Folge. Eine gezielte Behandlung gegen TBE gibt es nicht, doch eine Impfung gehört zu den wirksamsten Möglichkeiten, sich davor zu schützen.

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