In Europa ist eine große Ladung KitKat-Riegel auf dem Weg von Italien nach Polen verschwunden. Kurz vor Ostern drohen Engpässe – und im Netz witzeln die Leute über den Schokoklau.
Italien hat derzeit kein glückliches Händchen, wenn es um den Schutz seiner Schätze geht...
Nach dem Museumseinbruch, bei dem Kunstwerke im Millionenwert gestohlen wurden, folgt nun ein weiterer dreister Coup, der sich am Wochenende ereignete.
Unbekannte stahlen zwölf Tonnen KitKat-Riegel bei einem spektakulären Schokoladendiebstahl. Der Süßwarenkonzern Nestlé bestätigte den Raub am Sonntag.
In einer offiziellen Mitteilung erklärte das Unternehmen, genau 413.793 Schokoriegel seien verschwunden, als eine Lieferung zwischen einem Werk in Mittelitalien und dem Ziel in Polen unterwegs war.
"Wir haben die Menschen immer ermuntert: 'Have a break, have a KitKat'", sagte eine Sprecherin der Marke mit Verweis auf den bekannten Werbeslogan. "Offenbar haben die Diebe das allzu wörtlich genommen und sich mit mehr als zwölf Tonnen unserer Schokolade aus dem Staub gemacht."
"So sehr wir den ausgezeichneten Geschmack der Täter zu schätzen wissen, bleibt doch die Tatsache, dass Ladungsdiebstahl für Unternehmen jeder Größe zu einem wachsenden Problem wird. Immer ausgefeiltere Maschen kommen regelmäßig zum Einsatz. Wir haben uns entschieden, mit unserem Fall an die Öffentlichkeit zu gehen, in der Hoffnung, auf einen zunehmend verbreiteten Kriminaltrend aufmerksam zu machen."
"Wir arbeiten eng mit den örtlichen Behörden und unseren Partnern in der Lieferkette zusammen, um den Fall zu untersuchen", heißt es in der offiziellen Erklärung weiter. "Die gute Nachricht: Für die Sicherheit der Verbraucherinnen und Verbraucher besteht kein Anlass zur Sorge, und die Versorgung ist nicht beeinträchtigt."
Wie zu erwarten, sorgt der spektakuläre Diebstahl online für viel Aufmerksamkeit – mit zahlreichen Popkultur-Anspielungen von Scarface bis Breaking Bad und vielen Verweisen auf "Charlie and the Chocolate Factory".
Hier eine Auswahl der witzigsten Reaktionen auf den süßen Raubzug:
Nestlé warnte, die verschwundenen Schokoriegel könnten über inoffizielle Vertriebskanäle in verschiedenen europäischen Märkten auftauchen. Vertreter des Unternehmens erklärten, in einem solchen Fall könnten die Strafverfolgungsbehörden die gestohlene Ware über die Chargencodes zurückverfolgen, die jedem einzelnen Riegel zugeordnet sind.