Israel kritisiert Iran-Diplomatie der EU

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Von Stefan Grobe
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Israel kritisiert Iran-Diplomatie der EU

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Der Iran ist derzeit ein Thema, das die EU und Israel wie kaum ein anderes spaltet.

Dabei sind es die wirtschaftlichen Interessen Europas, die für Spannungen sorgen.

Am Rande der UN-Vollversammlung in New York kam Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron mit seinem iranischen Kollegen Hassan Rouhani zusammen.

Auf Besuch in Brüssel kritisierte Israels Minister für öffentliche Sicherheit Gilad Erdan diese Initiative.

Denn während Macron für die Freigabe von Milliarden an den Iran plädiert habe, habe Teheran einen Drohnen-Angriff auf Israel geplant.

Der konservative Likud-Block von Benjamin Netanjahu hat sich voll auf die Seite der USA geschlagen, für die moderate Haltung der EU ist da kein Platz.

Israel unterstütze die Trump-Regierung, wenn sie maximalen Druck und Sanktionen gegen den Iran verfolge.

Das könne zu einem Regime-Wechsel führen oder zu einem neuen Atomabkommen, so Erdan.

Dagegen setzt sich die EU für einen Erhalt des existierenden Abkommens ein und will weitere Sanktionen vermeiden.

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