Nach Schätzungen des südkoreanischen Geheimdienstes und westlicher Quellen hat Nordkorea seit 2024 etwa 14.000 Soldaten nach Russland entsandt. Die Zahl der Toten und Verwundeten wird auf etwa 6.000 geschätzt.
Zu Ehren der nordkoreanischen Soldaten, die im Krieg gegen die Ukraine auf Seiten der Russischen Föderation gefallen sind, ist am Sonntag in Pjöngjang ein Gedenkkomplex und Museum eröffnet worden. An der Eröffnungsfeier nahmen der nordkoreanische Staatschef Kim Jong-un, der russische Verteidigungsminister Andrej Belousow und der Sprecher der Staatsduma Wjatscheslaw Wolodin teil.
Die Eröffnung der Gedenkstätte fiel zeitlich mit dem Jahrestag der Wiederherstellung der vollen Kontrolle über die Region Kursk zusammen, so die offizielle russische Version.
Nach Schätzungen südkoreanischer Geheimdienste und westlicher Quellen hat Nordkorea seit 2024 etwa 14 000 bis 15 000 Soldaten sowie Waffen und Munition nach Russland geschickt, um den Krieg gegen die Ukraine zu unterstützen. Nach der offiziellen Version Moskaus und Pjöngjangs operierte das nordkoreanische Militär nur in der russischen Region Kursk und nahm nicht an Kampfhandlungen in den besetzten ukrainischen Gebieten teil.
Nach Angaben der nordkoreanischen Führung wurden bei den Kampfhandlungen 101 nordkoreanische Militärangehörige getötet. Südkorea schätzt unter Berufung auf Geheimdienstdaten die Zahl der getöteten und verwundeten nordkoreanischen Soldaten auf etwa 6.000, davon mehr als zweitausend Tote.