Rettungskräfte fanden den Minderjährigen am Ufer der Vilaine, einem Fluss in der Region Bretagne. Ein nasses Badetuch lag eng um seinen Hals, teilte die Staatsanwaltschaft mit.
In Frankreich ist in Rennes ein zwölfjähriger Junge tot aufgefunden worden. Der Minderjährige lag in einem Gebüsch am Ufer der Vilaine, ein nasses Badetuch "sehr fest um seinen Hals geknotet", wie die Staatsanwaltschaft der Stadt mitteilte.
Ein Angler schlug demnach Alarm, nachdem er die Schreie eines Kindes gehört, es aber nicht lokalisieren konnte, so die Polizei.
Zeugen entdeckten den Jungen und riefen die Rettungskräfte. Als diese eintrafen, konnten sie ihn jedoch nicht wiederbeleben.
Die Umstände des Todes sind noch unklar. "Das Eingreifen einer dritten Person gehört zu den Hypothesen", erklärte die Staatsanwaltschaft.
Die Ermittler leiteten ein Verfahren wegen Mordes ein und übergaben den Fall der Abteilung für organisierte und spezialisierte Kriminalität in Rennes.
Anwohner unter Schock
"Das ist ein echter Schock. Es ist ein ruhiges Viertel, nicht weit vom Zentrum. Ich wurde hier noch nie belästigt. Entlang des Kanals stehen Zelte von Obdachlosen, aber sie sind nicht aggressiv", berichtete eine Anwohnerin.
"In der Nähe gibt es einen Park, viele Menschen joggen oft am Ufer entlang(...). Es ist hier sehr offen einsehbar, deshalb ist es seltsam, dass ausgerechnet hier ein Verbrechen passiert sein soll", sagte eine andere.