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Stadtteilsozialarbeiter sind ein „Lichtblick“ für arme und schutzbedürftige Menschen in Zypern

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Stadtteilsozialarbeiter sind ein „Lichtblick“ für arme und schutzbedürftige Menschen in Zypern
Copyright  Euronews
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Von Jeremy Wilks
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Während die EU ihre Strategie zur Bekämpfung der Armut einleitet, bietet ein Programm in Zypern einen „Lichtblick“ für Menschen, die von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffen sind.

„Für mich war das wie ein Lichtblick in meinem Leben,“ sagt Marianna Andreeva, eine der 4.000 Menschen, die in Zypern von dem Programm der Stadtteilsozialarbeiter profitieren.

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Die 57-jährige Mutter hatte Schwierigkeiten, mit ihrem 20-jährigen autistischen Sohn zu Hause zurechtzukommen, und wandte sich an den Stadtteilsozialarbeiter Antri Nikolaou. Antri half ihr bei der Erledigung der Formalitäten und der Betreuung ihres Sohnes, so dass Marianna die Möglichkeit hatte, wieder zu arbeiten.

Der alleinerziehende Emil Stefanov und seine beiden kleinen Töchter erhielten ebenfalls maßgeschneiderte Unterstützung von Antri, der dafür sorgte, dass sie von der Stromversorgung bis zur Kinderbetreuung alles hatten und der Emil die Zeit und das Selbstvertrauen gab, die er brauchte, um einen Arbeitsplatz zu finden. „Was auch immer wir vermissen, was auch immer wir gemeinsam suchen, Antri unterstützt uns hier bei uns,“ sagte er Euronews.

Das Programm für Stadtteilsozialarbeiter in Zypern basiert auf drei Prinzipien: Prävention, Personalisierung und Nähe. Sein Erfolg zeigt, wie innovative sozialpolitische Maßnahmen positive Veränderungen in den Gemeinden bewirken können.

Die Initiative findet zu einem Zeitpunkt statt, an dem die EU ihre Strategie zur Bekämpfung der Armut einleitet mit dem Ziel, die Zahl der von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedrohten Europäer bis 2030 um 15 Millionen Menschen zu verringern. Die Europäische Kommission will dazu beitragen, die Armut bis 2050 vollständig zu beseitigen.

Der Armutsexperte Professor Olivier De Schutter begrüßte die Strategie, insbesondere den Schwerpunkt auf die Verbesserung des Zugangs zu sozialen Dienstleistungen, der als entscheidend dafür angesehen wird, dass die Menschen die ihnen zustehenden Leistungen in Anspruch nehmen können und die Unterstützung erhalten, die sie für die Arbeitssuche benötigen.

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