Wie lernen wir in einer Welt, die zunehmend digitalisiert wird und in der künstliche Intelligenz immer mehr an Bedeutung gewinnt?
Wie können wir in einer Welt, in der KI immer mehr an Bedeutung gewinnt, erfolgreich sein? Stefan Lemke, Referent für Zukunftskompetenzen im Bildungsministerium von Schleswig-Holstein, hat das Konzept der Bildungssouveränität entwickelt. Im Mittelpunkt stehen der eigene Wille, Neugier und lebenslanges Lernen. In Zeiten zunehmender Digitalisierung argumentiert Lemke:„Das Konzept der Bildungssouveränität ist für mich eine Art Rahmenkonzept, das dem Digital Learning Campus zugrunde liegt.“ Und das bedeutet, dass du selbst entscheiden kannst, wofür du dich interessierst und wo du deine Zeit und deine Energie investierst, um dich weiterzuentwickeln oder zukünftige Technologien für deine eigenen Zwecke zu nutzen. Das Ziel ist, im Bildungssystem einen Platz für diese Bildungshoheit und für den digitalen Lerncampus zu finden.“
„Ein großes Thema sind technische Aspekte. Zum Beispiel Augmented Reality ist für viele Menschen und für viele Unternehmen eine vielversprechende Zukunftstechnologie. Und die Robotik ist derzeit ein wachsender Bereich.
Und ich glaube, wir müssen uns auf diese Technologien einstellen und sie den Menschen zugänglich machen, und zwar einer großen Gruppe von Menschen, sodass wir damit arbeiten und Neues entwickeln können. Wir sollten unsere Zukunft selbst gestalten und nicht nur Konsumenten dieser Technologien sein“, schließt er.