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Deutschland, Frankreich, Großbritannien: Europa ächzt weiter unter Rekordhitze

Menschen suchen während einer Hitzewelle in Amsterdam Abkühlung an einer Replik eines VOC-Schiffs aus dem 18. Jahrhundert, am Donnerstag, 25. Juni 2026.
Menschen kühlen sich an einer Nachbildung eines VOC-Schiffs aus dem 18. Jahrhundert während einer Hitzewelle in Amsterdam, Niederlande, am Donnerstag, 25. Juni 2026. Copyright  Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved
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Von Nathan Rennolds
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Paris untersagt am Wochenende Alkoholkonsum im öffentlichen Raum; die Pride-Parade der Stadt wird wegen der Hitzewelle verschoben. Deutschland meldet neuen Temperaturrekord dieses Sommers.

Eine extreme Hitzewelle hält Europa auch an diesem Wochenende fest im Griff. In vielen Teilen des Kontinents bleiben die Temperaturen glühend hoch.

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In Großbritannien, Frankreich und Deutschland wurden in den vergangenen Tagen bereits Temperaturrekorde gemessen. Veranstaltungen fallen aus, die Behörden schränken den Alkoholverkauf ein, und Einsatzkräfte arbeiten am Limit, weil die Notrufe stark zunehmen.

Hitze-Rekord in Deutschland

Auch in großen Teilen Deutschlands gelten am Wochenende Hitzewarnungen. In Saarbrücken wurden am Freitag 41,3°C gemessen, der höchste je registrierte Wert in Deutschland. Uwe Baumgarten vom Deutschen Wetterdienst sagte der Nachrichtenagentur AFP, dieser Rekord könne am Samstag noch übertroffen werden.

Die historischen Hitzetage finden rund um den Siebenschläfertag statt. Die alte Bauernregel verspricht sieben Wochen gleiches Wetter. Von einem nachhaltigen Wetterumschwung gehen viele Meteorologen zumindest derzeit nicht aus.

Alkoholkonsum in Paris

In Frankreich verbot Paris am Wochenende den Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit. Die für Samstag geplante Pride-Parade ist wegen der Hitze verschoben. Eiffelturm und Louvre schließen weiterhin früher als üblich.

In der französischen Hauptstadt kletterten die Werte auf bis zu 39°C. Viele Einheimische und Touristen suchten Abkühlung an den Kanälen und in den Parks der Stadt.

Emmanuel Grégoire, der Bürgermeister von Paris, berichtete, ein Mann sei am Freitagabend im Canal Saint-Martin ertrunken. Er erinnerte daran, wie gefährlich Baden außerhalb bewachter Bereiche und außerhalb der Öffnungszeiten ist.

Nach Angaben von Météo-France stehen am Samstag noch 37 Départements auf der höchsten Hitzewarnstufe Rot. Am Sonntag sinkt die Zahl auf 24. Frankreich verzeichnete bereits am Mittwoch den heißesten Tag seiner Geschichte: Die landesweite Durchschnittstemperatur lag innerhalb von 24 Stunden bei 30°C.

Für Teile Ost- und Südostenglands gilt am Samstag weiter eine Hitzewarnung der zweithöchsten Stufe Amber.

Auch Großbritannien meldete am Freitag den heißesten Junitag seit Beginn der Aufzeichnungen.

Der nationale Wetterdienst Met Office teilte mit, vorläufige Daten hätten für das Dorf Santon Downham in der Grafschaft Suffolk 37,3°C ergeben.

Auch Spanien erlebt seit Tagen eine unerbittliche Hitze. In einigen Regionen steigen die Temperaturen auf über 40°C.

Der nationale Wetterdienst Aemet erwartet, dass die Temperaturen auch zu Beginn der kommenden Woche über dem jahreszeitlichen Durchschnitt liegen, vor allem im Westen, in der Mitte und im Süden des Festlands.

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