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250 Jahre USA: Europas Vertrauen in Trump und US-Verlässlichkeit sinkt

Das Bild der USA wandelt sich in Europa. Das Vertrauen in Donald Trump und die Verlässlichkeit Amerikas schwindet.
Europas Blick auf die USA wandelt sich: Vertrauen in Donald Trump und in Amerikas Verlässlichkeit sinkt. Copyright  Euronews
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Von Inês Trindade Pereira & Damaso Jaivenois
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Das Bild der USA wandelt sich in Europa: Das Vertrauen in Donald Trump und die Verlässlichkeit Amerikas schwindet. Kurz vor dem 250. Jubiläum der Vereinigten Staaten zeigt eine Umfrage, dass die Länder sich skeptisch gegenüber stehen.

In den USA laufen die Vorbereitungen für die 250-Jahr-Feier der Unabhängigkeit am vierten Juli. Auf der anderen Seite des Atlantiks ist die Stimmung gegenüber dem Land und seinem Präsidenten Donald Trump jedoch alles andere als festlich.

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Mehr als acht von zehn Bürgerinnen und Bürgern in Schweden, den Niederlanden, Frankreich, Deutschland und Italien trauen Trump nicht zu, in weltpolitischen Fragen das Richtige zu tun. Das zeigt eine neue Studie des Pew Research Center.

Seit 2025 sind Trumps Vertrauenswerte in acht europäischen Ländern deutlich gesunken. In Griechenland und Italien gingen sie jeweils um 15 Prozentpunkte zurück.

Grundsätzlich ist der US-Präsident unter den Europäerinnen und Europäern beliebter, die rechten, populistischen Parteien positiv gegenüberstehen. Doch auch in dieser Gruppe nimmt das Vertrauen ab.

So sank etwa in Griechenland die Unterstützung für Trump unter Anhängerinnen und Anhängern der Partei "Griechische Lösung" zwischen 2025 und 2026 um 29 Prozentpunkte.

Außerdem vertrauten 2025 noch 49 Prozent der Italienerinnen und Italiener mit positiver Haltung gegenüber den "Fratelli d’Italia" auf Trump, in diesem Jahr sind es nur noch 30 Prozent.

Berücksichtigen die USA europäische Interessen?

Im Median missbilligen 85 Prozent der Befragten in Frankreich, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Italien, den Niederlanden, Polen, Spanien, Schweden und Großbritannien die Art, wie der US-Präsident die Streitfragen um Grönland und Zölle behandelt.

Seit 2025 hat Trump wiederholt erklärt, er wolle das autonome dänische Gebiet Grönland für die USA erwerben. Er begründete das mit der nationalen Sicherheit. Anfang 2026 eskalierte der Streit zur diplomatischen Krise: Trump wollte einen Militäreinsatz zur Übernahme der Insel nicht ausschließen und drohte mit Sondersteuern auf Waren aus europäischen Ländern, falls Dänemark die Kontrolle nicht abgibt.

Inzwischen ist der Präsident von diesem Kurs abgerückt und hat seine Rhetorik zu Grönland entschärft. Europa droht er aber weiter mit Zöllen, zuletzt jedem Land, das eine Digitalsteuer auf US-Technologiekonzerne einführt.

Aus Sicht vieler Europäer ist das nicht das einzige Problem. Laut der Umfrage lehnen 78 Prozent der Befragten in den zehn untersuchten Ländern Trumps Umgang mit den Kriegen in der Ukraine und im Iran ab.

Viele Europäer halten die USA zudem nicht mehr für einen verlässlichen Partner.

Nur in Ungarn und Polen sieht eine Mehrheit die USA noch als verlässlichen Partner. Tatsächlich vertreten Ungarinnen und Ungarn diese Ansicht heute häufiger als bei der vorherigen Pew-Befragung 2022 unter der Regierung von Joe Biden.

In acht weiteren Ländern fiel der Anteil der Menschen, die die USA für verlässlich halten, seit 2022 je nach Land um 28 bis 52 Prozentpunkte.

Zugleich glauben immer weniger Europäer, dass die USA bei ihrer Außenpolitik die Interessen anderer Staaten berücksichtigen. Besonders stark ist der Rückgang in Deutschland und Großbritannien.

Zwischen 2022 und 2026 hat sich dieser Wert in Großbritannien, Deutschland, Polen, Spanien und Frankreich halbiert.

"In Ländern, in denen wir diese Frage über viele Jahre hinweg immer wieder gestellt haben, ähneln die Einstellungen heute denen aus den frühen und mittleren 2000er-Jahren – einer weiteren Phase transatlantischer Spannungen infolge eines Kriegs im Nahen Osten und anderer Konflikte", heißt es in der Studie.

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