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WM 2026: Frankreich und Marokko kämpfen um Halbfinaleinzug

Kylian Mbappé und Michael Olise im Spiel Frankreich gegen Paraguay in Philadelphia, USA, am vierten Juli 2026.
Kylian Mbappé und Michael Olise beim Spiel Frankreich gegen Paraguay in Philadelphia, Vereinigte Staaten, am vierten Juli 2026. Copyright  AP Photo/Derik Hamilton
Copyright AP Photo/Derik Hamilton
Von Olivier Tolachides
Zuerst veröffentlicht am
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Frankreich und Marokko treffen im WM-Viertelfinale erneut aufeinander - knapp vier Jahre nach dem Halbfinale von Katar. Die Équipe tricolore geht leicht favorisiert ins Duell, doch die Atlas-Löwen wollen Revanche und weiter Geschichte schreiben.

Knapp vier Jahre nach dem WM-Halbfinale in Katar, das die Équipe tricolore mit 2:0 gewann, treffen Frankreich und Marokko nun im Viertelfinale der Weltmeisterschaft erneut aufeinander.

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Beide Teams haben auf dem Weg unter die besten Acht phasenweise mitreißend, mitunter aber auch sehr pragmatisch gespielt. Entsprechend groß ist die Spannung vor dem ersten Viertelfinale des Turniers am Donnerstagabend um 22 Uhr in Foxborough bei Boston.

Frankreich absolvierte die Gruppenphase souverän. Nach Siegen gegen den Senegal (3:1), den Irak (3:0) und Norwegen (4:1) besiegte die Équipe de France Schweden in der Runde der letzten 32 mit 3:0. Anschließend setzte sich das Team von Didier Deschamps im Achtelfinale gegen das unbequem zu bespielende Paraguay durch.

Bei drückender Hitze und gegen eine äußerst bissige Mannschaft, die immer wieder an die Grenzen des Erlaubten ging, behielten die Franzosen die Kontrolle. Am Ende reichte ein verwandelter Strafstoß von Kylian Mbappé zum knappen 1:0-Sieg.

Marokko startete mit einem vielversprechenden 1:1 gegen Brasilien ins Turnier. Die Qualifikation für die K.-o.-Phase machten die Atlas-Löwen anschließend mit Siegen gegen Schottland (1:0) und Haiti (4:2) perfekt.

In der Runde der letzten 32 warf Marokko die Niederlande im Elfmeterschießen aus dem Turnier (1:1, 3:2 i.E.). Im Achtelfinale folgte ein klarer 3:0-Erfolg gegen Kanada, eines der Gastgeberländer.

Frankreich geht leicht favorisiert in das Duell, vor allem wegen seiner Offensivpower mit Kylian Mbappé, Michael Olise, Ousmane Dembélé, Bradley Barcola und Désiré Doué. Marokko aber brennt auf Revanche und will seinen Weg Richtung Finale am 19. Juli fortsetzen. Es wäre der erste Endspiel-Einzug einer afrikanischen Mannschaft bei einer Weltmeisterschaft.

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