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Salmonellenalarm in Griechenland: Behörden warnen vor Hühnerfleisch

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Archivbild Copyright  © 2023 ΑΘΗΝΑΪΚΟ ΠΡΑΚΤΟΡΕΙΟ ΕΙΔΗΣΕΩΝ - ΜΑΚΕΔΟΝΙΚΟ ΠΡΑΚΤΟΡΕΙΟ ΕΙΔΗΣΕΩΝ
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Von Ioannis Karagiorgas
Zuerst veröffentlicht am
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Dutzende Menschen sind in Lamia an Salmonellen erkrankt, 17 werden noch im Krankenhaus behandelt. Die Behörden vermuten verunreinigtes Hühnerfleisch und raten vorerst vom Verzehr ab.

Seit 24 Stunden sind die Gesundheitsbehörden von Lamia und die griechische Gesundheitsbehörde EODY wegen Dutzender Salmonellenfälle in der Stadt im Dauereinsatz.

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Bis Dienstagmorgen wurden noch 17 Personen im Krankenhaus von Lamia behandelt, entweder auf den Stationen oder in der Kurzzeitaufnahme. 13 von ihnen sind jünger als 31 Jahre. Unter den Patienten ist auch ein achtjähriger Junge, der am Wochenende gemeinsam mit seinem Vater Fertiggerichte gegessen hatte. Beide sollten im Laufe des Tages entlassen werden.

Nach Angaben lokaler Medien erklärten alle Erkrankten, sie hätten in unterschiedlichen Restaurants der Stadt gegessen. Das deutet darauf hin, dass möglicherweise eine verunreinigte Charge eines Lebensmittels im Umlauf war – vermutlich Hühnerfleisch von einem gemeinsamen Lieferanten.

Die Abteilung für öffentliche Gesundheit und soziale Fürsorge der Regionalverwaltung Fthiotida hat inzwischen damit begonnen, mögliche Infektionsquellen nachzuverfolgen. Parallel laufen intensive Kontrollen der Gesundheits- und Veterinärbehörden.

Nach Informationen von LamiaReport haben die zuständigen Stellen seit Montagmorgen gemeinsam mit den betroffenen Lokalen eine bestimmte Charge Hühnerfleisch identifiziert, die in den Zusammenhang mit den Erkrankungen gebracht wird. Zugleich verfolgen sie den Weg des Produkts bis in die Supermarktregale zurück.

Proben wurden bereits zur Untersuchung an ein Labor in Chalkida geschickt. Gleichzeitig werden im Krankenhaus von Lamia Proben der dort behandelten Patientinnen und Patienten analysiert.

Auch die betreffende Produktionsstätte wird überprüft. Veterinärbehörden kontrollieren dort alle Schritte der Herstellung – von der Tierhaltung über die Produktion bis zur Verpackung der Produkte.

Der Vorsitzende des wissenschaftlichen Beirats der Gesundheitsbehörde EODY, Theodoros Vasilakopoulos, bestätigte, dass die zuständigen Stellen die Nachverfolgung bereits aufgenommen haben. Sie reiche den vorgesehenen Protokollen zufolge bis in frühere Stufen der Produktions- und Lieferkette zurück.

Vasilakopoulos sprach im griechischen Sender ERT und gab eine klare Empfehlung an die Bevölkerung von Lamia: Sie solle vorübergehend kein Hühnerfleisch essen, bis die Untersuchung abgeschlossen ist.

"Bis wir ganz genau wissen, was passiert ist, und es auf Grundlage aller Protokolle belegt ist, sollte in Lamia kein weiteres Hühnerfleisch verzehrt werden", sagte er.

Er wiederholte, der wirksamste Weg, neue Fälle zu verhindern, bestehe darin, in den kommenden zwei bis drei Tagen keine Lebensmittel mit Hühnerfleisch zu essen.

Weitere Quellen • ertnews, lamiareport.gr

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