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Pedro Sánchez: "Ausmaß der Katastrophe kaum zu fassen"

Ministerpräsident Pedro Sánchez informiert in Navalcarnero über die Lage der Brände, 26. Juli 2026
Ministerpräsident Pedro Sánchez informiert in Navalcarnero über die Lage der Brände, 26. Juli 2026 Copyright  La Moncloa
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Von Jesús Maturana
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Bei ihrer Pressekonferenz zu den Bränden in Madrid, Ávila und Toledo lobten Regierungschef und Einsatzleitung die gute Zusammenarbeit der Institutionen und riefen die Bevölkerung zu mehr Vorsicht und Vorsorge auf.

Der spanische Regierungschef hat den Medien für ihre Arbeit gedankt, verlässliche Informationen zu verbreiten, und der Bevölkerung für ihr vorbildliches Verhalten in den Brandgebieten. Sánchez rief die Menschen dazu auf, "höchste Vorsicht walten zu lassen".

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Der Ministerpräsident warnte, es stünden noch "schwierige Stunden harter Arbeit" bevor, betonte aber, dass die nächtlichen Einsätze sehr erfolgreich gewesen seien. "Wir werden sehen, wie sich der Tag entwickelt. Man muss immer wieder zu größtmöglicher Prävention und Vorsicht aufrufen und sich über Bürgermeister, offizielle Kanäle und seriöse Medien informieren", so der Regierungschef.

Der Präsident von Kastilien-León, Alfonso Fernández Mañueco, lobte die wirkungsvolle Zusammenarbeit der Institutionen: "Alle Ebenen der Verwaltung haben zusammengearbeitet." Sánchez verwies zudem auf den Staatsvertrag zur Klimanotlage, den der Ministerrat am kommenden Dienstag verabschieden will.

Waldbrände in Spanien: aktuelle Zahlen

Hier eine Übersicht über die Daten zum Stand der Brände in Spanien mit Stand vom 26. Juli 2026:

  • Die Flammen haben bereits rund 45.000 Hektar zerstört; in Madrid und Ávila wurden 100.000 Menschen aus ihren Häusern in Sicherheit gebracht oder aufgefordert, in ihren Wohnungen zu bleiben.
  • Portugal, Griechenland und Italien unterstützen die Löscharbeiten bei den schweren Bränden in Madrid und Ávila.
  • Der Brand bei Vall d'Uixò in der Provinz Castellón hat inzwischen einen Umfang von 21 Kilometern erreicht und 16.000 Menschen dazu gezwungen, ihre Häuser zu verlassen oder sich dort einzuschließen.
  • Das Innenministerium hat wegen des Feuers bei Almorox den landesweiten Notstand nun auch auf die Provinz Toledo ausgeweitet.
  • Die Militärische Nothilfetruppe UME hat angesichts der Schwere der Lage ein gemeinsames Einsatzkommando für die Brände in Madrid und Ávila gebildet.
  • Allein in diesem Jahr haben Brände in Spanien bereits mehr als 152.000 Hektar verwüstet, sechsmal mehr als 2025.
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