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Griechischer Minister zu Ceuta-Krise: "Kein Humanismus, sondern Verbrechen"

Der griechische Migrations- und Asylminister Thanos Plevris (Archivbild)
Der griechische Migrations- und Asylminister Thanos Plevris (Archivfoto) Copyright  AP Photo/Petros Giannakouris
Copyright AP Photo/Petros Giannakouris
Von Akis Tatsis
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Griechenlands Minister für Asylfragen, Thanos Plevris hat angesichts der akuten Migrationskrise in Ceuta für einen harten Kurs geworben: eine "Invasion" zuzulassen, sei ein Verbrechen.

Angesichts des massiven Ansturms von irregulären Migranten, die derzeit vor allem über das Meer in die spanische Exklave Ceuta in Nordafrika dringen, wächst auch in anderen EU-Ländern die Sorge vor größerem Zustrom. Griechenlands rechts-konservativer Minister für Migration und Asyl, Thanos Plevris, setzt weiterhin auf eine harte Haltung: "Mit einer Politik, die eine Invasion Europas zulässt, handelt man nicht humanitär, sondern kriminell", schrieb er in einem Beitrag auf der Plattform X mit Blick auf die Entwicklungen in Ceuta.

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Die Ereignisse in der spanischen Exklave zeigten, dass Schleusernetzwerke "nach Chancen suchen". Jedes Land an der EU-Außengrenze könne dadurch unter ähnlichen Druck geraten.

Der Minister betonte, Griechenland habe unter Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis mindestens zwei vergleichbare Situationen erlebt. Zunächst verwies er auf die Krise im Februar 2020 an der Landgrenze zur Türkei und sagte, Griechenland habe "den Evros abgeriegelt".

Außerdem erinnerte er an den Beschluss der Regierung im Juli 2025, Asylanträge von Menschen aus Libyen vorerst nicht mehr zu prüfen und Personen, die unerlaubt ins Land kamen, zu inhaftieren.

"In beiden Fällen haben wir unser Vaterland gegen einen Invasionsversuch und gegen die Empörung von NGOs und angeblichen Humanisten geschützt", betonte Plevris. "Ein drittes Mal geriet Griechenland 2015 in eine solche Lage, als über eine Million irreguläre Migranten ins Land kamen, weil die damalige Regierung nichts unternahm."

Griechenland: Migrantenströme nehmen ab

Der Minister legte Zahlen vor, die nach seinen Worten einen deutlichen Rückgang irregulärer Ankünfte auf dem Seeweg in den ersten sieben Monaten 2026 belegen. Besonders hob er Kreta hervor. Dort waren Ankünfte aus Libyen zunächst gestiegen, liegen inzwischen aber unter dem Niveau des Vergleichszeitraums 2025.

Nach seinen Angaben verzeichnete Kreta im Juli 2025 mehr als 3.500 irreguläre Ankünfte aus Libyen. Im Juli 2026 seien es bislang weniger als 1.400.

Plevris betonte, Griechenland spiele eine Schlüsselrolle bei dem Versuch, die Migrationspolitik der Europäischen Union zu verändern. Den Rückgang der Ankünfte führte er auf schärfere Maßnahmen, diplomatische Initiativen sowie die Arbeit der Küstenwache und der griechischen Polizei zurück.

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