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Bericht: EZB-Chefin Lagarde „bereit zu dienen“ beim WEF

EZB-Präsidentin Christine Lagarde nimmt in Frankfurt am Main an der Vorstellung der Entwürfe für neue Euro-Banknoten teil, Donnerstag, 23. Juli 2026.
EZB-Präsidentin Christine Lagarde nimmt an der Vorstellung neuer Euro-Banknotenentwürfe in Frankfurt am Main teil, Donnerstag, 23. Juli 2026. Copyright  Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved
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Von Nathan Rennolds
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Dem Weltwirtschaftsforum stehen derzeit BlackRock-Chef Larry Fink und Roche-Vizepräsident André Hoffmann als Co-Vorsitzende vor.

Christine Lagarde, Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), könnte 2027 die Leitung des Weltwirtschaftsforums (WEF) übernehmen. Das berichtet eine Schweizer Zeitung.

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Die „Neue Zürcher Zeitung“ (NZZ) meldete am Wochenende, Lagarde sei bei einer Vorstandssitzung nahe Genf Anfang der Woche als „mutmaßliche Kandidatin“ für das Amt der WEF-Präsidentin bezeichnet worden.

Lagarde, die dem Stiftungsrat des WEF angehört, habe sich bei ihren Mitstreitern für das Vertrauen bedankt und erklärt, sie sei „bereit, Verantwortung zu übernehmen“, schreibt das Blatt unter Berufung auf nicht namentlich genannte Quellen.

Tharman Shanmugaratnam, der Präsident Singapurs, soll nach Angaben der NZZ die Diskussion über die Nachfolge geleitet und betont haben, die Frage müsse „intern geklärt“ werden.

Das WEF wird derzeit gemeinsam von Larry Fink, dem Chef des Vermögensverwalters BlackRock, und André Hoffmann, dem Vizepräsidenten des Pharmakonzerns Roche, geführt.

Nach Informationen der NZZ hat das Gremium noch nicht entschieden, wann Lagarde das Amt übernehmen soll. Fink und Hoffmann sollen aber weiterhin die jährliche WEF-Tagung in Davos leiten, die im Januar geplant ist.

EZB und WEF reagierten zunächst nicht auf Anfragen von Euronews.

Lagarde steht seit 2019 an der Spitze der EZB. Ihr Mandat läuft planmäßig im Oktober 2027 nach acht Jahren aus.

In den vergangenen Monaten haben Spekulationen über ihre Zukunft zugenommen – und darüber, ob sie die EZB vorzeitig verlassen könnte. Nahrung erhielten diese Gerüchte auch durch eigene Äußerungen Lagardes zu einer möglichen Rolle im kommenden französischen Präsidentschaftswahlkampf.

Im Juli schloss sie im Gespräch mit Euronews jedoch eine Kandidatur für das Präsidentenamt in Frankreich aus.

„Ich kandidiere für nichts, aber mir ist sehr wichtig, dass Europa geschützt wird, dass Europa der Rahmen bleibt, in dem die Mitgliedstaaten handeln, auch Frankreich“, sagte sie.

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