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"Karpatische Acht": Selenskyj will neue Kraft für Europas Osten schaffen

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Ukrainens Präsident Wolodymyr Selenskyj und Ehefrau Olena Selenska begrüßen Polens Premier Donald Tusk (rechts) beim ersten C8-Gipfel.
Beim ersten C8-Gipfel begrüßen Präsident Wolodymyr Selenskyj und seine Frau Olena Selenska Polens Premier Donald Tusk (rechts). Copyright  AP Photo
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Von Sandor Zsiros
Zuerst veröffentlicht am
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Der ukrainische Präsident hat am Freitag auf einem Gipfel in der Westukraine ein neues Achtstaaten-Bündnis vorgestellt und Zusammenarbeit bei Sicherheit, Energie und Handel zugesagt. Die Organisatoren hoffen auf 9,4 Milliarden Euro an Investitionen.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat am Freitag gemeinsam mit sieben Nachbarstaaten einen neuen Rahmen für die regionale Zusammenarbeit gestartet. Ziel ist es, Investitionen in der Region anzukurbeln.

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Die Initiative mit dem Namen "Karpatische Acht" (C8) vereint die Ukraine, Rumänien, Serbien, Polen, die Slowakei, Tschechien, Österreich und Ungarn. Auch die Europäische Union ist eingebunden.

Die Mitgliedstaaten wollen ihre Zusammenarbeit in den Bereichen Sicherheit, Energie, Logistik, grenzüberschreitende Wirtschaftsbeziehungen und Unterstützung für lokale Gemeinden ausbauen. "Früher galten die Karpaten vor allem als Gebiet für Tourismus, Klimafragen und Hilfe für lokale Gemeinschaften", sagte Selenskyj bei der Eröffnung des Gipfels im westukrainischen Bukowel.

"Heute können und sollen die Karpaten zu einem der wichtigsten Motoren für Wirtschaftswachstum, Investitionen und Energieexporte werden." Als vorrangige Bereiche der Zusammenarbeit nannte er Transport und Logistik, militärische Mobilität, kritische Rohstoffe sowie Handel und Investitionen. Die Region könne als europäisches Tor für Routen aus dem Südkaukasus und aus Asien über das Schwarze Meer dienen, betonte er.

Nach Angaben der Veranstalter wurden im "Investment Lab" des Gipfels rund 90 gemeinsame Projekte vorgestellt. Dafür sind insgesamt Investitionen von etwa 9,4 Milliarden Euro erforderlich.

Zu den Teilnehmern zählten Polens Ministerpräsident Donald Tusk, Serbiens Präsident Aleksandar Vučić und Rumäniens Präsident Nicușor Dan. Einige Teilnehmer, darunter Polen und Rumänien, unterstützen die Ukraine mit Nachdruck. Andere Staaten wie Ungarn, Serbien und die Slowakei leisten dagegen keine direkte militärische Unterstützung.

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