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Moskaus Bürgermeister: Bisher größter Angriff auf die russische Hauptstadt

Menschen gehen über den Roten Platz bei bewölktem Wetter in Moskau, Mittwoch, 19. August 2026.
Menschen spazieren am Mittwoch, 19. August 2026, bei bewölktem Wetter über den Roten Platz in Moskau. Copyright  Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved.
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Von Nathan Rennolds
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Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigt: Die Ukraine hat in der Nacht die Region um Moskau angegriffen und eine zentrale Ölanlage sowie ein Logistikzentrum getroffen.

Die ukrainischen Streitkräfte haben am Sonntag ihren bislang "größten Angriff" auf Moskau gestartet. Das teilte der Bürgermeister der russischen Hauptstadt mit.

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In einem Beitrag auf Telegram erklärte Sergej Sobjanin, die russische Luftabwehr habe seit Samstag landesweit mehr als 1.600 Drohnen abgeschossen. Nach seinen Angaben waren 450 davon auf dem Weg in Richtung Hauptstadt.

"Mehrere Drohnen erreichten das Gelände der Raffinerie in Moskau, eine traf ein Wohnhaus. Es gab keine Todesopfer", schrieb er. Der Gouverneur des Gebiets Moskau, Andrej Worobjow, erklärte, bei Angriffen in der weiteren Region seien zwei Menschen getötet worden.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte, dass die Ukraine in der Nacht die Region Moskau ins Visier genommen habe. Eine der "Schlüssel-Anlagen" der Ölindustrie sowie eine Logistikeinrichtung seien getroffen worden, sagte er.

"Unsere weitreichenden Antworten haben in der Region Moskau in der vergangenen Nacht eine sehr große Wirkung erzielt", schrieb er auf X. Die Angriffe seien unter anderem mit FP-1-Angriffsdrohnen und Palianytsia-Raketen geführt worden.

Selenskyj fuhr fort: "Moskau muss seinen brutalen Krieg beenden und sich für Frieden entscheiden, statt geschichtete Luftabwehrringe auf Kosten anderer Regionen auszubauen." Er veröffentlichte zugleich Videomaterial, das offenbar die Folgen der Angriffe zeigt.

Russische Angriffe auf die Ukraine

Unterdessen meldeten die ukrainischen Behörden, dass ein Kind nach einem russischen Angriff auf das Gebiet Kyjiw gestorben ist. Die Zahl der Todesopfer dieses Angriffs stieg damit auf vier.

Der Leiter der regionalen Staatsverwaltung von Kyjiw, Tymur Tkatschenko, erklärte am Sonntag, das Kind sei im Krankenhaus verstorben. Es war bei einem Angriff auf den Bezirk Wyschhorod verletzt worden.

"Das Gebiet Kyjiw hat mehr als einen Tag lang feindliche Angriffe ertragen", sagte Tkatschenko in einem Lagebericht. Laut ihm wurden 31 Gebäude in fünf Bezirken beschädigt.

Im südlichen Gebiet Cherson kam nach Angaben der örtlichen Behörden zudem ein 71-jähriger Priester bei einem Drohnenangriff auf ein Kloster im Dorf Tschervonyj Majak am Samstag ums Leben. Vier weitere Menschen wurden demnach verletzt.

Nach Angaben Selenskyjs, der weitere Sanktionen gegen Moskau fordert, hat Russland in dieser Woche mehr als 2.000 Angriffsdrohnen, 1.700 Flugbomben und 19 Raketen gegen die Ukraine eingesetzt.

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