Nach Obamas Aussagen über UFOs ist die Spekulation weltweit neu entfacht: Donald Trump kündigt an, geheime Regierungsdokumente zu "außerirdischem Leben", UAPs und UFOs freigeben zu lassen. Was steht wirklich in den Dokumenten und was ist politische Inszenierung?
Donald Trump will Informationen über Außerirdische freigeben, die bisher nicht veröffentlicht wurden. Auslöser ist auch eine Erklärung des früheren US-Präsidenten Barack Obama. Er sagte, er schließe die Existenz außerirdischer Lebensformen nicht aus. Das heutige US-Staatsoberhaupt kündigte daraufhin an, neue geheime Dokumente freizugeben.
"Angesichts des enormen Interesses werde ich den Verteidigungsminister und andere relevante Ministerien und Behörden anweisen, mit der Identifizierung und Freigabe von Regierungsdokumenten zu beginnen, die sich auf außerirdisches Leben, unidentifizierte Luftphänomene (UAP) und unidentifizierte Flugobjekte (UFOs) beziehen, sowie alle anderen Informationen zu diesen hochkomplexen, aber äußerst interessanten und wichtigen Themen. Gott segne Amerika", schrieb Trump auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social.
Obamas Aussagen über Außerirdische
Es war Barack Obama, der neue Spekulationen über außerirdisches Leben im Universum auslöste. In einem Interview mit dem US-Podcast-Moderator Brian Tyler Cohen antwortete Obama auf die Frage nach UFOs: "Es gibt sie, aber ich habe sie nicht gesehen". Er fügte hinzu: "Sie werden nicht in der Area 51 festgehalten. Es gibt keine geheime Einrichtung, es sei denn, es gibt eine riesige Verschwörung, und sie haben sie vor dem Präsidenten der Vereinigten Staaten versteckt".
Diese wenigen Sätze reichten aus, um einen Medienrummel auszulösen. Zugleich heizten sie bereits verbreitete Theorien über Außerirdische weiter an. Die Aussage fand weltweit Widerhall. Obama sah sich deshalb zu einer Klarstellung gezwungen.
"Ich habe versucht, den Geist der schnellen Runde zu respektieren, aber da das Thema Aufmerksamkeit erregt hat, möchte ich es klarstellen. Statistisch gesehen ist das Universum so groß, dass es eine gute Chance gibt, dass es dort draußen Leben gibt", schrieb der ehemalige Bewohner des Weißen Hauses auf Instagram. Er zitierte dabei den Ausschnitt aus dem Interview, in dem er über UFOs spricht. "Die Entfernungen zwischen den Sonnensystemen sind jedoch so groß, dass die Wahrscheinlichkeit, dass wir von Außerirdischen besucht wurden, gering ist. Während meiner Präsidentschaft habe ich keine Beweise dafür gesehen, dass Außerirdische mit uns Kontakt aufgenommen haben. Wirklich", schloss Obama und versuchte, die Debatte zu dämpfen.
Trump: "Obama hat einen großen Fehler gemacht"
Donald Trump reagierte ebenfalls auf Obamas Aussagen. Er äußerte sich dazu an Bord der Air Force One. "Er hat geheime Informationen weitergegeben, das sollte er nicht tun", sagte Trump auf Fragen von Reportern.
"Ich kann Ihnen nicht sagen, ob sie wahr sind oder nicht. Aber ich kann Ihnen sagen, dass er geheime Informationen weitergegeben hat, und das sollte er nicht tun. Er hat einen schweren Fehler gemacht." Zur Existenz von UFOs sagte der US-Präsident, er habe dazu keine feste Meinung. Zugleich erklärte er, er sei bereit, geheime Informationen freizugeben.
"Was habe ich getan?", schrieb Podcast-Moderator Brian Tyler Cohen später ironisch auf X.