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Elon Musks Chipfabrik Terafab in Texas: Was hinter dem Projekt steckt

Elon Musk trifft am Dienstag, 28. April 2026, beim US-Bundesbezirksgericht in Oakland, Kalifornien, ein.
Elon Musk trifft am Dienstag, 28. April 2026, am Bundesbezirksgericht in Oakland im US-Bundesstaat Kalifornien ein. Copyright  AP Photo/Godofredo A. Vásquez
Copyright AP Photo/Godofredo A. Vásquez
Von Roselyne Min
Zuerst veröffentlicht am
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Terafab entsteht bei SpaceX, Tesla und xAI und steht damit im Zentrum von Musks Plan, KI, Rechenleistung und Raumfahrt-Infrastruktur zu verknüpfen.

Elon Musks Pläne für eine große Chipfabrik im US-Bundesstaat Texas nehmen konkretere Formen an. SpaceX hat am Mittwoch Unterlagen für eine Anlage im Wert von 55 Milliarden Dollar (rund 46,8 Milliarden Euro) eingereicht.

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Musk hatte das Projekt „Terafab“ im März vorgestellt. Die Fabrik soll pro Jahr mehr als ein Terawatt Rechenkapazität für Künstliche Intelligenz (KI) bereitstellen.

Bei der Vorstellung bezeichnete Musk das Vorhaben laut damaligen Berichten als Antwort auf künftige Chipengpässe.

Er zeigte sich dankbar für bestehende Chipzulieferer wie Samsung und TSMC, rechnete jedoch damit, dass die Nachfrage seiner Unternehmen irgendwann die gesamte weltweite Chipproduktion übersteigen wird.

Terafab: Was geplant ist

Das Projekt mit dem Namen Terafab soll im Grimes County im US-Bundesstaat Texas entstehen. Im Mittelpunkt stehen die Herstellung von Halbleitern und Hochleistungsrechnern – zwei Bereiche, die für Musks KI- und Raumfahrtpläne immer wichtiger werden.

Lokale Unterlagen beschreiben Terafab als mehrstufige Anlage für Chipfertigung und Hochleistungsrechnen.

Terafab würde Musk mehr Kontrolle über Chips und Rechenleistung verschaffen, die SpaceX, Tesla und xAI benötigen.

Bei Tesla stehen autonomes Fahren und Robotik im Zentrum der Strategie. SpaceX betreibt das Satellitennetz Starlink und weitere Systeme, und xAI entwickelt große KI-Modelle, die enorme Rechenleistung verlangen.

Warum Musk das Projekt jetzt vorantreibt

Das Projekt fällt in eine Phase, in der Hochleistungschips zu einer der wichtigsten Ressourcen im globalen Technologiewettlauf geworden sind.

KI-Systeme benötigen spezielle Halbleiter, um Modelle zu trainieren, Daten zu verarbeiten und komplexe Software auszuführen.

Die Nachfrage nach solchen Chips ist stark gestiegen, weil Unternehmen immer größere KI-Systeme entwickeln. Gleichzeitig versuchen Regierungen in den USA und in Europa, eigene Halbleiterindustrien aufzubauen und ihre Abhängigkeit von Lieferketten in Ostasien zu verringern.

Terafab würde diese Ziele miteinander verzahnen, indem es Chipfertigung, Rechenleistung, Künstliche Intelligenz und Raumfahrtinfrastruktur an einem Ort bündelt.

Das Vorhaben steckt noch in den Anfängen. Lokalbehörden in Texas wollen Anfang Juni in einer öffentlichen Anhörung über mögliche Anreize für den Standort beraten. Die Anlage hängt zudem weiterhin von Genehmigungen, der Finanzierung und der Bewältigung baulicher Hürden ab.

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