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Asus aus Taiwan präsentiert 'AI City' und Nvidia-Laptops auf der Computex

Laut CEO Samson Hu sind ASUS-Laptops mit Nvidias RTX-Spark-Chip ausgestattet, der pro Watt bis zu zehnmal mehr Leistung als der Vorgänger bringt.
Laptops von Asus nutzen Nvidias RTX-Spark-Chip, der laut CEO Samson Hu bis zu dem Zehnfachen der Leistung pro Watt gegenüber dem Vorgänger bringt. Copyright  Euronews
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Von Pascale Davies
Zuerst veröffentlicht am
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Euronews Next hat mit dem Co-CEO von Asus über KI-Laptops mit Nvidia-Technik und den Plan des Unternehmens gesprochen, sein „AI City“-Modell zu exportieren.

Als der taiwanische Technologiekonzern ASUS in diesem Jahr auf der Bühne der Computex-Konferenz stand, ging es schnell um mehr als nur Laptops.

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Der Co-CEO des Unternehmens, Samson Hu, skizzierte im Gespräch mit Euronews Next eine Zukunft, in der der ostasiatische Inselstaat nicht nur Halbleiterdrehscheibe bleibt, sondern sich in eine „KI-Stadt“ und ein Vorbild für den Rest der Welt verwandelt.

„Taiwans Ökosystem aus Halbleitern, Systemen, Infrastruktur und Fertigung versetzt das Land in die Lage, den Wandel anzuführen, und zwar nicht nur bei Cloud-KI, sondern auch bei Edge-AI-Streaming-Computing“, sagte er.

„Wir sehen Taiwan auf dem Weg zur KI-Stadt und zum Zentrum eines KI-Ökosystems. ASUS wird dabei eine Schlüsselrolle spielen und Infrastruktur, Geräte und Anwendungen aus der realen Welt miteinander verbinden.“

Auf dem Smart City Summit & Expo in Taipeh im März stellte ASUS seinen offiziellen AI-City-Rahmen vor. Er bündelt Lösungen für intelligente Mobilität, Gesundheitswesen, öffentliche Sicherheit und nachhaltige Verwaltung in einem einheitlichen, exportfähigen Bauplan.

„Mit AI City wird Verwaltung vorausschauend statt nur reagierend. Das verändert alles: Verkehr, Gesundheit, Energie und öffentliche Sicherheit“, sagte Hu.

Die Allianz arbeitet mit Stadtverwaltungen in ganz Europa zusammen und kooperiert mit der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) sowie mit Paris an Projekten für smarte Infrastruktur. „Die internationale Resonanz ist ziemlich gut“, so Hu.

Asus zeigt neue Technik: KI-Agenten laufen auf Nvidia-Chips

Asus präsentierte außerdem neue Hardware, hielt aber noch einiges zurück.

Eine dichte Menschentraube bildete sich um die Laptops von Asus, in die Nvidias RTX-Spark-Chip eingebaut ist. Nach Angaben von Hu liefert er bis zu zehnmal so viel Leistung pro Watt wie sein Vorgänger.

„Der RTX Spark von Nvidia ist ein wirklich spannender Fortschritt, vor allem weil er deutlich stärkere KI-Rechenleistung bringt. So können wir agentische KI-Erfahrungen auf dem PC viel einfacher und flüssiger bereitstellen“, sagte er.

Asus hat noch keinen Preis für die ProArt-P16- und P14-Laptops mit dem KI-Chip genannt, und niemand, nicht einmal Medienvertreter, durfte einen Blick auf den Bildschirm werfen.

Asus ist nicht der einzige Computerhersteller, der den Chip von Nvidia nutzt. Auch Dell, HP, Lenovo, Microsoft Surface, MSI, Acer und Gigabyte wollen ihn einsetzen.

Auf die Frage, wie Asus sich beim Einsatz abheben will, erklärte Hu, das Unternehmen entwickle eigene KI-Anwendungstools mit den Namen Muse, Story Cube und Muse Tree. Sie sollen Nutzerinnen und Nutzer kreativer arbeiten lassen.

Ein weiteres Highlight auf der Computex war das einheitliche KI-Ökosystem Asus Zenni Claw.

Nach Unternehmensangaben bietet es sichere, kontrollierte und verlässliche End-to-End-KI-Erlebnisse über die ganze Produktpalette hinweg: von Geräten für Verbraucher über Business-Hardware und Workstations für Kreative bis hin zu Gaming-Systemen. KI-Agenten sollen dabei eine zentrale Rolle spielen.

Hu begeistert vor allem agentische KI. Gemeint sind automatisierte KI-Systeme, die Aufgaben mit nur begrenzter menschlicher Aufsicht erledigen.

Er skizzierte zudem eine Roadmap für die weitere Entwicklung. Nach der agentischen KI komme die physische KI, also Roboter, die ihre Umgebung wahrnehmen, verstehen und in der realen Welt handeln können. „Das wird ein sehr spannender Trend sein“, sagte er.

Cutter • Roselyne Min

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