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Schüsse in Westerland auf Ferieninsel Sylt - Polizei nimmt zwei Verdächtige fest

Am Strand auf der Insel Sylt - Symbolbild
Am Strand auf der Insel Sylt - Symbolbild Copyright  AP Photo
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Von Kirsten Ripper & Euronews
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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In Westerland auf Sylt sind offenbar vor einem Barber Shop mehrere Schüsse gefallen. Die Polizei Schleswig-Holstein fahndete stundenlang nach einer Person, die geflüchtet war. Am Abend wurde der zweite Verdächtige festgenommen.

Nach Schüssen in Westerland auf der Ferieninsel Sylt hatte die Polizei zunächst eine Person festgenommen. Eine weitere Person war stundenlang auf der Flucht.

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Am Ende des Polizeieinsatzes wurde diese weitere verdächtige Person am frühen Abend ebenfalls festgenommen.

Laut Medienberichten war der Notruf gegen 11 Uhr vormittags eingegangen. Die Schießerei soll sich vor einem Barber Shop in der Nähe des Bahnhofs ereignet haben.

Polizei bestätigt die Fahndung

In den sozialen Medien schrieb die Polizei Schleswig-Holstein: "In der Strandstraße auf #Sylt wurden offenbar mehrere #Schüsse abgegeben. Nach ersten Erkenntnissen wurde niemand verletzt. Eine Person konnte festgenommen werden. Eine weitere Person ist derzeit flüchtig."

Der Bereich rund um den Tatort in der Strandstraße auf Sylt wurde offiziellen Angaben zufolge durch die Polizei abgesperrt. Die Fahndungsmaßnahmen wurden mit dem Verdacht der versuchten gefährlichen Körperverletzung, der Sachbeschädigung sowie wegen Verstößen gegen das Waffengesetz begründet.

Westerland ist der Hauptort der Nordseeinsel Sylt - genauer gesagt ein Ortsteil der Gemeinde Sylt im Kreis Nordfriesland im Bundesland Schleswig-Holstein.

Laut dem Statistikamt Nord ist Sylt der für den Tourismus bedeutendste Ort in Schleswig-Holstein. Allein zwischen Januar bis Juli 2025 verzeichnete Sylt 1,8 Millionen Übernachtungen, wie der NDR berichtete. Zuletzt ist die Zahl der Besucherinnen und Besucher auf der Insel gestiegen.

Vor einigen Jahren gab es Proteste

Vor einigen Jahren hatten Punks mit einem Protestcamp auf Sylt für Aufsehen gesorgt. Sie waren mit dem damaligen 9-Euro-Ticket angereist, um gegen die Diskrepanz zwischen Reich und Arm in Deutschland und zu teuren Wohnraum zu protestieren.

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