Langlauf und Iglubauen: Franzosen entdecken Winterurlaub mal anders

Langlauf und Iglubauen: Franzosen entdecken Winterurlaub mal anders
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Viele Franzosen entdecken gerade neue, oder besser gesagt ein wenig Vergessenheit geratene Sportarten wie Skilanglauf oder Schneewandern. Die Nachfrage ist so groß, dass manche Skiorte kaum hinterherkommen.

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Alle Lifte stehen still. Doch auf Winterfreuden müssen Berg- und Schneeliebhaber in den französischen Skigebieten derzeit dennoch nicht verzichten.

Im Gegenteil: Viele Franzosen entdecken gerade neue, oder besser gesagt ein wenig Vergessenheit geratene Sportarten wie Skilanglauf oder Schneewandern.

Schnee liegt reichlich. Und die Nachfrage ist so groß, dass manche Skiorte kaum hinterherkommen. Vielerorts sind Material - und fachkundige Bergführer restlos ausgebucht.

"Interessant ist, dass wir viele Neueinsteiger haben, die vorher Skifahrer waren und einen oder zwei Tage hier bei uns verbringen. Sie kommen zum Skilanglauf, zum Schneeschuhwandern", erklärt George Vigneau, Leiter der Skigebiete im Kanton Haute-Ariège. "Die Leute kommen, um neue Aktivitäten zu entdecken oder wiederzuentdecken. Bemerkenswert ist auch, dass Skifahrer, die auf Langlauf umgestiegen sind, sich vom Wetter weniger beeinflussen lassen als traditionelle Langläufer, sogar wenn es schneit.

"Wir haben eine viel höhere Frequentierung als üblich. Im Langlauf ist sie vergleichbar mit den Zahlen, die wir vor 20 oder 30 Jahren hatten."
George Vigneau
Leiter der Skigebiete im Kanton Haute-Ariège

Wir haben eine viel höhere Frequentierung als üblich. Im Langlauf ist sie vergleichbar mit den Zahlen, die wir vor 20 oder 30 Jahren hatten." George Vigneau, Leiter der Skigebiete im Kanton Haute-Ariège.

Vielerorts musste sogar Personal eingestellt werden, um beim Skiverleih auszuhelfen, die Menschenströme zu kanalisieren und auf die Beachtung der Hygiene- und Abstandsregeln hinzuweisen.

Auch Nischenaktivitäten wie Iglubauen oder Hundeschlittenfahrten erleben einen regelrechten Boom.

Ein kleiner Hoffnungsschimmer für die schwer angeschlagene Tourismusindustrie in den Bergen, der durch die Corona-Pandemie ein Gros der Einnahmen in diesem Winter verloren gegangen ist.

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