Der angekündigte zweitägige Streik dürfte den Reiseverkehr ins Chaos stürzen. Millionen Reisende müssen sich auf massive Störungen einstellen.
Reisende müssen sich ab Freitag in ganz Deutschland auf massive Störungen im öffentlichen Nahverkehr einstellen.
Beschäftigte der Branche haben einen 48-stündigen Streik angekündigt, weil die Gespräche über Löhne und Arbeitsbedingungen festgefahren sind, teilte die Gewerkschaft mit.
Der zweitägige Ausstand dürfte den Reiseverkehr ins Chaos stürzen und Millionen Fahrgäste treffen.
Zug-, Tram- und Busverkehr massiv eingeschränkt
Der Arbeitskampf legt lokale Busse, Straßenbahnen und U-Bahnen in Städten und Gemeinden in ganz Deutschland lahm, darunter Metropolen wie Berlin und Hamburg.
Die Einschränkungen beginnen am frühen Morgen des Freitag, 27. Februar, und dauern in vielen Regionen auch am Samstag, 28. Februar, an.
Der bundesweite Bahnverkehr – S-Bahnen, Regionalzüge sowie die Fernzüge der Deutschen Bahn (ICE, IC) – sowie Flug- und Straßenverkehr sollen planmäßig laufen. Reisende müssen trotzdem mit indirekten Folgen des Streiks rechnen.
Die Gewerkschaft Verdi hat den Streik ausgerufen. Sie vertritt rund 100.000 Beschäftigte in etwa 150 Verkehrsunternehmen und will damit Bewegung in die jährlichen Tarifverhandlungen bringen.
Schon Anfang Februar hatte ein ähnlicher Ausstand den öffentlichen Verkehr im ganzen Land weitgehend lahmgelegt.
„Unsere Kolleginnen und Kollegen brauchen dringend Entlastung, und die Arbeitgeber müssen ein klares Signal bekommen, dass wir entschlossen für unsere Forderungen kämpfen“, erklärte die stellvertretende Verdi-Vorsitzende Christine Behle in einer Mitteilung.
„Die Arbeitgeber scheinen immer noch nicht zu begreifen, dass der öffentliche Nahverkehr auf Dauer nicht funktionieren kann, wenn wir die Arbeitsbedingungen jetzt nicht deutlich verbessern.“