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Ex-General aus Frankreich: Iran-Krieg kann nur ein diplomatisches Ende finden

General Dominique Trinquand, ehemaliger Leiter der französischen Militärmission bei der UNO
General Dominique Trinquand, früher Leiter der französischen Militärmission bei den Vereinten Nationen Copyright  Euronews
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Von Méabh Mc Mahon & Aida Sanchez Alonso
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Der frühere Leiter der französischen UN-Militärmission, General Dominique Trinquand, meint, der Krieg in Iran werde nichts ändern und noch sehr lange dauern; seit drei Monaten habe sich nichts bewegt.

Der Nahe Osten befindet sich nicht mehr im offenen Krieg, aber die jüngsten Kampfhandlungen deuten nicht auf Frieden. Es gibt nämlich kein Waffenstillstandsabkommen, sagt General Dominique Trinquand im Interview in der Euronews-Morgensendung "Europe Today“.

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Trinquand geht davon aus, dass dieser Konflikt "nur ein diplomatisches Ende“ haben kann. Trotz wiederholter Angriffe und der "Härte“ des Krieges habe sich in Iran "nichts verändert". Das Land stehe weiterhin fest unter Kontrolle der autoritären Machthaber in Teheran.

Der General beschreibt die Lage als „sehr schwierig“. Das iranische Regime befinde sich inzwischen in einer „sehr starken Position“.

Weil der Konflikt derzeit "dazwischen“ stehe, greifen die Beteiligten immer dann zur Gewalt, wenn sie es für nötig halten. Laut Trinquand war das nach dem Abschuss des Hubschraubers und den jüngstgen Angriffen Irans und der USA der Fall.

Nach Abschuss von US-Hubschrauber in der Straße von Hormus

In den vergangenen Stunden eskalierte die Lage, nachdem Iran in der Straße von Hormus einen Apache-Kampfhubschrauber abgeschossen hatte. Eine Drohne der US-Marine rettete die Besatzung aus dem Wasser.

Als Reaktion ordnete US-Präsident Donald Trump mehrere Angriffe in der Straße von Hormus an und lieferte sich mit Iran einen Schlagabtausch. In den darauf folgenden Stunden fing Jordanien mehrere Raketen ab; Iran hatte US-Stützpunkte in Jordanien und in Golfstaaten ins Visier genommen.

"Allein Washington entscheidet"

Trotz einer im April verkündeten Waffenruhe zwischen Iran und den USA bleibt der Konflikt in einer heiklen Schwebe. Nach Einschätzung Trinquands gebe es nämlich „kein Abkommen“, sondern nur eine „Erklärung“.

„Die einseitige Erklärung einer Waffenruhe durch die USA bedeutet, dass allein Washington entscheidet, ob sie verletzt wird oder nicht. Es gibt ja kein Abkommen mit den Iranern“, so der General.

Für Trinquand liegt der Schlüssel zur Lösung des Konflikts inzwischen im Libanon. Das Land sei zu einer Verhandlungsmasse geworden, weil Iran ein Friedensabkommen an „eine Veränderung der Lage im Libanon“ knüpfe. „Die USA haben sich nicht um den Libanon gekümmert“, sagte Trinquand. Gleichzeitig stehe „die Sicherheit Israels auf dem Spiel“.

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