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Qatar Airways nimmt eingeschränkten Flugbetrieb von und nach Doha wieder auf

Qatar Airways operiert von ihrem Drehkreuz in Doha.
Qatar Airways operiert von ihrem Drehkreuz in Doha. Copyright  Copyright 2016 The Associated Press. All rights reserved.
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Von Michael Starling & AP
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Auch Emirates und Etihad nehmen nach der teilweisen Wiederöffnung des Luftraums in der Region ihren Flugbetrieb mit einem eingeschränkten Plan wieder auf.

Euronews-Korrespondentinnen und -Korrespondenten in Doha haben am Sonntagmorgen mindestens sechs Passagiermaschinen von Airbus und Boeing beim Start beobachtet, nachdem Qatar Airways die Wiederaufnahme eines eingeschränkten Flugbetriebs über einen sicheren Korridor angekündigt hatte.

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Diese Starts vom Hamad International Airport tauchten nicht auf dem Luftfahrtportal Flightradar24 auf. Das deutet darauf hin, dass die Maschinen aus Sicherheitsgründen mit ausgeschalteten Transpondern abhoben. Auf Flightradar24 war lediglich zu sehen, wie die Flugzeuge kurz vor dem Abflug zur Startbahn rollten; nur bei einer Verbindung war Frankfurt als Ziel angegeben.

Nach mehr als einer Woche massiver Störungen im Luftraum infolge des Konflikts zwischen den USA, Israel und Iran bestätigte Qatar Airways, dass es am Sonntag Rückholflüge gestartet hat. Die Maschinen starteten vom Hamad International Airport in Richtung Amsterdam, Berlin, Frankfurt, London und Zürich.

Für Montag plant die Fluggesellschaft außerdem Flüge nach Doha aus Amsterdam, Berlin, Frankfurt, London, Zürich und Maskat.

Diese Flüge seien „nur für Passagiere, deren endgültiges Reiseziel Doha ist“ und stellten „keine Bestätigung für die Wiederaufnahme des regulären Linienbetriebs“ dar, teilte Qatar Airways mit.

Schätzungen zufolge sitzen bis zu achttausend Reisende in Katar fest. Die Regierung übernimmt ihre Hotelkosten und verlängert ihre Visa.

Auch Emirates und Etihad fahren Betrieb schrittweise hoch

Emirates rechnet damit, in den „kommenden Tagen“ wieder mit voller Kapazität zu fliegen. Zuvor hatten die Behörden in den Vereinigten Arabischen Emiraten den regionalen Luftraum teilweise wieder geöffnet. Die in Dubai ansässige Airline bediente zuletzt nur einen reduzierten Flugplan und arbeitet daran, ihr weltweites Streckennetz vollständig wiederherzustellen.

Am Donnerstag beförderte Emirates nach eigenen Angaben rund dreißigtausend Passagiere ab Dubai. „Die Fluggesellschaft geht davon aus, innerhalb der nächsten Tage wieder 100 Prozent ihres Streckennetzes bedienen zu können, vorbehaltlich verfügbarer Luftkorridore und der Erfüllung aller betrieblichen Voraussetzungen“, hieß es am Freitag. „Die Sicherheit steht wie immer an erster Stelle, ebenso unsere Fürsorgepflicht gegenüber den Kunden.“

Reisende mit früheren Buchungen haben Vorrang. Sie sollen nur dann zum Flughafen fahren, wenn ihre Umbuchung bestätigt ist.

Am Samstagmorgen hat ein Drohnenangriff in der Nähe der Hauptterminals des Flughafens Dubai International den Betrieb vorübergehend zum Erliegen gebracht. Der Angriff erfolgte kurz nachdem Iran erklärt hatte, keine Nachbarländer mehr ins Visier zu nehmen, und sich für frühere Angriffe entschuldigt hatte.

Augenzeugen berichteten von einer lauten Detonation und aufsteigendem, schwarzem Rauch über dem Flughafen. Einige Stunden später lief der Betrieb wieder an.

Etihad Airways hat am Drehkreuz Zayed International Airport in Abu Dhabi ebenfalls einen „eingeschränkten Flugplan“ aufgenommen. Die Airline listet mehr als 70 Ziele, die sie zwischen dem 6. und 19. März anfliegen will.

„Gäste mit bestehenden Buchungen werden so schnell wie möglich auf diese Flüge umgebucht“, teilte Etihad mit.

Flüge nach Riad werden umgeleitet

Am Sonntagmorgen meldete Flightradar24 auf X, dass Flüge zum King Khalid International Airport in Riad in den vergangenen Stunden „umgeleitet oder zum Ausgangsflughafen zurückgeschickt“ worden seien.

In einer Mitteilung riet der Flughafen King Khalid International den Passagieren, sich vor der Anreise direkt bei den Airlines über den aktuellen Flugstatus zu informieren.

Wegen der anhaltenden Luftraumprobleme in der Golfregion entwickelt sich der Flughafen in Riad zu einem wichtigen Umsteigepunkt für Reisende, die die Region verlassen wollen.

Mehrere Flugkorridore sind vorübergehend gesperrt oder nur eingeschränkt nutzbar. Viele Fluggäste aus den Golfstaaten weichen deshalb auf Verbindungen über die saudische Hauptstadt aus, wo Airlines weiterhin Langstrecken bedienen.

Airlines passen Flugpläne für den Nahen Osten an

Virgin Atlantic, das Rückholflüge aus Dubai und Riad durchführt, rechnet damit, „alle Kunden, die sich derzeit im Ausland befinden, bis Anfang nächster Woche zurückgebracht zu haben“. Die Airline kündigte an, dass nach dem Start von Flug VS401 am Montag, den 9. März, alle Verbindungen von und nach Dubai bis zum 28. März ausgesetzt werden. Zudem pausiert Virgin Atlantic die Flüge nach Riad „zunächst für zwei Wochen“ ab Sonntag, dem 8. März.

Saudia hat den Flugverkehr von und nach Dubai seit Samstag teilweise wieder aufgenommen und bietet die Abflüge SV596 ab Riad und SV588 ab Dschidda an. Im Gegenzug starten die Ankünfte SV597 nach Riad und SV589 nach Dschidda. Gleichzeitig verlängert die Fluggesellschaft die Aussetzung der Flüge von und nach Amman, Kuwait, Abu Dhabi, Doha und Bahrain bis Sonntag, den 8. März, 23.59 Uhr GMT. Die Streichung der Verbindungen von und nach Moskau und Peschawar gilt nun bis Sonntag, den 15. März.

British Airways setzt zusätzliche Flüge von Maskat nach London Heathrow ein. Die Maschinen starten jeweils um 2.30 Uhr Ortszeit am 9., 10., 11. und 12. März. Diese Flüge sind laut Airline ausschließlich für „BA-Kunden, die sich im Oman oder in den VAE aufhalten und bereits eine Buchung besitzen“.

Finnair bereitet Sonderflüge von Maskat nach Helsinki vor, um rund eintausendzweihundert Kundinnen und Kunden zu befördern, die derzeit in Dubai festsitzen. Der erste Flug ist für Dienstag, den 10. März, geplant, weitere Verbindungen sollen im Laufe der Woche folgen.

Air Arabia bietet wieder eine begrenzte Zahl von Flügen von und in die VAE an, vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen und operativer Freigaben. Bedient werden unter anderem Ziele in Österreich, Ägypten, Äthiopien, Griechenland, Indien, Italien, Pakistan, Saudi-Arabien und der Türkei.

Oman Air hat Flüge vom 9. bis 15. März von und nach Amman, Dubai, Bahrain, Doha, Dammam, Kuwait, Kopenhagen, Bagdad und Khasab gestrichen.

Bei Gulf Air bleibt der Flugbetrieb vorerst komplett ausgesetzt. Die Airline will den Service erst wieder aufnehmen, wenn die Luftfahrtbehörde von Bahrain den betroffenen Luftraum offiziell als sicher erklärt.

Der Billigflieger Wizz Air hat alle Flüge von und nach Israel, Dubai, Abu Dhabi und Amman bis einschließlich Sonntag, den 15. März, gestrichen.

Turkish Airlines hat Verbindungen von und nach Bahrain, Dammam und Riad (Saudi-Arabien) sowie nach Iran, Irak, Jordanien, Kuwait, Libanon, Oman, Katar, Syrien und in die Vereinigten Arabischen Emirate gestrichen.

Air France „verfolgt die Lage in der Region in Echtzeit“, muss seine Flüge jedoch wegen geschlossener Lufträume weiter einschränken. Die Aussetzung der Verbindungen von und nach Dubai und Riad gilt nun bis einschließlich 10. März, die Flüge von und nach Tel Aviv und Beirut bleiben bis einschließlich 11. März gestrichen.

Die niederländische Fluggesellschaft KLM meidet derzeit den Luftraum über Iran, Irak und Israel sowie mehrere Staaten am Golf. Flüge in die Region, aus der Region oder mit Umstieg dort werden gestrichen oder angepasst. Die Tel-Aviv-Verbindungen bleiben für den Rest des Winterflugplans ausgesetzt; Flüge von und nach Dammam, Dubai und Riad fallen bis einschließlich Dienstag, den 10. März, aus.

Die Airlines der Lufthansa Group – darunter Lufthansa, SWISS International Air Lines, Austrian Airlines, Brussels Airlines, ITA Airways und Eurowings – haben ihre Flüge von und nach Dubai und Abu Dhabi bis einschließlich 10. März ausgesetzt. Gleiches gilt bis zum 10. März für Dammam, bis zum 15. März für Amman und Erbil, bis zum 22. März für Tel Aviv, bis zum 28. März für Beirut und bis zum 30. April für Teheran. Verbindungen von und nach Larnaka auf Zypern sollen ab dem 7. März wieder aufgenommen werden.

Delta Air Lines hat Flüge von New York nach Tel Aviv bis zum 8. März gestrichen. Bei American Airlines sind die Verbindungen zwischen Doha und Philadelphia „vorübergehend ausgesetzt“.

Air Canada teilte mit, dass sämtliche Flüge von und nach Dubai und Tel Aviv derzeit ruhen und erst am 23. März wieder aufgenommen werden.

Garuda Indonesia, die nationale Fluggesellschaft des Landes, hat ihre Flüge von und nach Doha „bis auf Weiteres“ ausgesetzt, wie das Unternehmen mitteilte.

Air China, China Southern und weitere chinesische Airlines nehmen derweil Direktverbindungen nach Saudi-Arabien, Oman und in die VAE wieder auf. Air China hat nach Berichten staatlicher Medien am Donnerstag den Flug von Peking nach Riad reaktiviert. China unterstützt zudem die Evakuierung eigener Staatsbürger und meldete am Mittwoch die Ankunft eines Flugzeugs mit 300 Passagieren aus Dubai. „Wir erinnern erneut daran, dass die Lage im Nahen Osten weiterhin komplex und angespannt ist und mit erheblichen Unsicherheiten verbunden bleibt“, sagte Außenamtssprecherin Mao Ning zu den Evakuierungen und Flügen.

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