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Celestyal streicht alle April-Kreuzfahrten: Schiffe weiter im Nahen Osten fest

Die Celestyal Discovery bietet Platz für 1.360 Gäste.
Die Celestyal Discovery bietet Platz für 1.360 Gäste. Copyright  Celestyal Cruises
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Von Michael Starling
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Die Reederei bekommt ihre Schiffe nicht aus der Golfregion heraus. MSC Cruises und Explora Journeys überarbeiten deshalb ihre Fahrpläne für den Winter 2026/27.

Celestyal Cruises hat bestätigt, dass im April sämtliche Abfahrten ausfallen. Anhaltende Unruhen im Nahen Osten und im Golf verhindern, dass die Schiffe ins Mittelmeer zurückkehren.

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Das in Griechenland ansässige Kreuzfahrtunternehmen erklärte in einer Mitteilung, die Schiffe Celestyal Discovery und Celestyal Journey könnten die Golfregion nicht verlassen und lägen weiterhin in Häfen fest. Die Celestyal Discovery befindet sich in Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten, die Celestyal Journey liegt in Doha in Katar.

Reedereien beobachten weiter die Lage in der Straße von Hormus. Der andauernde Konflikt zwischen den USA und Iran hat dort den Schiffsverkehr massiv beeinträchtigt. Auf der wichtigen Schifffahrtsroute ist seit Beginn des Kriegs die Zahl der Schiffsbewegungen deutlich zurückgegangen.

„Wegen der anhaltenden Lage im Nahen Osten konnten wir unsere Schiffe Celestyal Discovery und Celestyal Journey nicht ins Mittelmeer zurückverlegen“, teilte das Unternehmen mit. „Nach sorgfältiger Abwägung haben wir daher alle für April 2026 geplanten Abfahrten gestrichen.

„Oberste Priorität haben für uns weiterhin Sicherheit und Vertrauen unserer Gäste, der Besatzungen und Partner. Zugleich wollen wir genügend Zeit und Flexibilität für mögliche Änderungen der Reisepläne sichern. Wir verfolgen die Entwicklung sehr genau und nehmen die Fahrten unserer Schiffe erst wieder auf, sobald dies als sicher gilt.“

Als nächste Abfahrten plant Celestyal eine dreinächtige „Iconic Greek Islands“-Kreuzfahrt mit der Celestyal Discovery am 1. Mai sowie eine Reise über sieben Nächte unter dem Titel „Heavenly Greece, Italy and Croatia“ mit der Celestyal Journey am 2. Mai.

„Mit Blick nach vorn bleiben wir optimistisch und freuen uns darauf, Gäste wieder im Mittelmeer an Bord zu begrüßen“, hieß es weiter. „Die Vorbereitungen laufen bereits, damit unsere Rückkehr in den Dienst das außergewöhnliche Erlebnis bietet, das unsere Gäste erwarten.“

Die Auswirkungen treffen nicht nur Celestyal. Schiffe anderer großer Reedereien, darunter Aroya Cruises, TUI Cruises und MSC Cruises, stecken ebenfalls in Häfen rund um den Golf fest.

MSC ändert Winterprogramm 2026/2027

MSC Cruises hat sein Winterprogramm 2026/2027 überarbeitet und setzt die MSC World Europa nun in der Karibik ein.

Ursprünglich sollte das Schiff von November 2026 bis April 2027 im Nahen Osten verkehren. Nun fährt es Reisen über sieben und 14 Nächte in den Französischen Antillen, mit Einschiffung in Fort-de-France (Martinique), Pointe-à-Pitre (Guadeloupe) und Bridgetown (Barbados).

Zum neuen Programm gehören Anläufe in Castries auf St. Lucia, Saint George auf Grenada, Philipsburg auf St. Maarten, St. John auf Antigua und Barbuda, Basseterre auf St. Kitts und Nevis, Roseau auf Dominica und Kingstown auf St. Vincent und die Grenadinen.

Explora Journeys hat zudem kürzlich angekündigt, wegen des anhaltenden Konflikts in der Region seine Kreuzfahrten im Nahen Osten in der Wintersaison 2026/2027 zu streichen.

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