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Neue Schnellzugverbindung Taschkent–Chiwa: das sollten Sie sehen und erleben

Basar in Chiwa
Basar in Chiwa Copyright  Photo by Farkhod Saydullaev on Unsplash
Copyright Photo by Farkhod Saydullaev on Unsplash
Von Dianne Apen-Sadler
Zuerst veröffentlicht am
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Der neue Zug verkürzt die Reisezeit zwischen der usbekischen Hauptstadt und der Seidenstraßenmetropole von vierzehn auf etwa siebeneinhalb Stunden.

Ein schneller Blick auf die Explore-Seite bei Instagram lässt es so wirken, als würde gerade jeder in die „Stans“ reisen – nach Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan, Kasachstan und Usbekistan.

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Das belegen auch die Zahlen: Im jüngsten Reisebarometer von UN Tourism zählt Usbekistan zu den am schnellsten wachsenden Reisezielen weltweit, die Besucherzahlen stiegen 2025 im Jahresvergleich um vierzehn Prozent.

Usbekistan war ein zentrales Drehkreuz der Seidenstraße. Wer heute in das zentralasiatische Land reist, steuert meist die alten Städte Samarkand, Buchara und Chiwa an. Nun erhält Chiwa zudem eine neue Hochgeschwindigkeitsverbindung von der Hauptstadt Taschkent.

Der neue Zug soll am zweiten Mai starten. Er bietet VIP-, Business- und Economy-Klasse und verkürzt die Fahrzeit zwischen Taschkent und Chiwa deutlich: statt bisher vierzehn Stunden dauert die Reise künftig nur noch rund siebeneinhalb.

Sie denken über eine Reise nach Chiwa nach? Diese Highlights sollten Sie einplanen.

Die Dschuma-Moschee ist berühmt für ihre geschnitzten Holzsäulen
Die Dschuma-Moschee ist berühmt für ihre geschnitzten Holzsäulen Photo by Farkhod Saydullaev on Unsplash

Chiwa entdecken: Sehenswürdigkeiten und Erlebnisse

Chiwa ist wohl rund zweieinhalbtausend Jahre alt und diente früher als letzter Rastplatz für Karawanen, bevor sie die Wüste in Richtung Iran querten.

Die ummauerte Altstadt Itchan Kala wurde 1990 als erstes UNESCO-Welterbe Zentralasiens eingetragen.

Innerhalb der Mauern warten mehr als 50 historische Bauwerke, darunter die Dschuma-Moschee mit ihrem für Zentralasien einzigartigen Grundriss und einem überdachten Innenhof, der vor der Witterung schützt, die Zitadelle Konya Ark und das Mausoleum von Pahlavon Mahmud mit seinen spektakulären blauen Fliesen. Für einen Blick über die Stadt steigen Besucher auf das Minarett der Islamchodja-Madrasa.

Handel war das Herz der Seidenstraße, und am Osttor von Itchan Kala liegt heute ein moderner Basar. Dort können Sie traditionelle usbekische Gerichte und Süßigkeiten probieren und sich mit Souvenirs für Touristen eindecken.

Einen Abstecher außerhalb der Stadtmauern lohnt auch der Nurullaboy-Palast, ein prachtvoller Bau von 1912, der lokale Architektur mit Elementen des kaiserlichen Russlands verbindet.

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