Auf einer abgelegenen Insel in der Bucht von Kotor empfängt Europas erstes Banyan-Tree-Resort Gäste und verwandelt eine jahrhundertealte Festung in einen Luxus-Rückzugsort an der Adria.
Die zum UNESCO-Welterbe zählende Bucht von Kotor, vor Ort als Boka Bay bekannt, schmiegt sich an die Adriaküste Montenegros. Hier treffen spektakuläre Bergpanoramen auf ruhige, fjordähnliche Wasserflächen.
Auf einer der abgelegenen Inseln liegt nun das erste Banyan-Tree-Resort in Europa. Das Haus, von Banyan Tree Mamula Island genannt, befindet sich in einer restaurierten Festung aus dem 19. Jahrhundert am Eingang der Bucht.
Das Resort ist das Ergebnis einer siebenjährigen Restaurierung. Sie bewahrt den historischen Charakter des Ortes sorgfältig und verbindet ihn mit modernem Luxusflair.
Fort Mamula entstand ursprünglich in den 1850er-Jahren und diente einst als Küstenbefestigung. Das Gewölbe, ein charakteristisches Element der ursprünglichen Festung, zieht sich als Motiv durch das gesamte Resort bis hin zu maßgefertigten Möbelstücken, die eigens für das Anwesen entworfen wurden.
Das Design greift insgesamt Einflüsse der Mid-Century-Ära auf. Naturstein, patiniertes Messing und massive Eiche prägen das Bild. Zugleich setzen lokale Handwerkstraditionen wie Keramik und Holzverarbeitung Akzente und spiegeln das kulturelle Erbe des Ortes.
Aufenthalt mit Blick auf die Adria
Die Anreise zu dem Refugium mit 32 Zimmern beginnt an einem der nahe gelegenen Flughäfen, am besten am Tivat International Airport in Montenegro. Von dort können Gäste einen direkten Bootstransfer vom Wasserterminal buchen oder sich per Helikopter auf die Insel fliegen lassen.
Ob über das Meer oder aus der Luft, schon die Anreise bietet eindrucksvolle Blicke auf die Adria. Diese Aussicht begleitet den gesamten Aufenthalt.
Zur Auswahl stehen Zimmer und drei verschiedene Suite-Kategorien. Alle sind so gestaltet, dass sie den Blick auf die Adria optimal zur Geltung bringen.
Das Adriatic Balcony Room kostet im Durchschnitt ab 1.727 Euro pro Nacht, zuzüglich Steuern und Gebühren. Es bietet Platz für zwei Gäste und Zugang zu einem gemeinschaftlich genutzten Garten mit Olivenbäumen.
Zu den weiteren Annehmlichkeiten gehören ein Teleskop zum Sternegucken, bodentiefe Fenster und ein privates Kino.
Kulinarik im Resort orientiert sich an der Mikrosaisonalität der montenegrinischen Küste. Frischer Fisch und regionale Produkte stehen stets auf der Karte.
Das Restaurant Parasol liegt nur einen Steinwurf von den drei Außenpools entfernt und bietet Gästen ein Crudo-Erlebnis mit dem Fang des Tages.
Weitere kulinarische Konzepte sind das Kamena Restaurant, das geschmackliche Einflüsse aus dem Hinterland in den Mittelpunkt stellt, und Celeste. Dort genießen Gäste entspanntes Essen im Freien mit italienischen, karibischen und levantinischen Aromen.
Erholen, entspannen, entdecken
Das Banyan Tree Spa befindet sich im historischen Festungsturm. Es arbeitet mit lokaler Flora und Fauna, Ölen und natürlichen Elementen und nutzt zugleich die beeindruckende Landschaft als Kulisse.
Gäste nutzen finnische und Kräutersaunen, ein Dampfbad sowie traditionelle Heilrituale aus Thailand, Java, Indonesien und China. Darüber hinaus bietet das Spa verschiedene Formen der therapeutischen Körperarbeit.
Für ein dynamischeres Wohlbefinden setzt das Resort zudem auf Bewegung an der frischen Luft. Gäste können die Küste mit dem Kajak, Stand-up-Paddleboard oder Wasserfahrrad erkunden.
Zu den weiteren Erlebnissen zählen Sonnenaufgangs-Schwimmen in der Blue Cave vor der Bucht von Kotor auf der Halbinsel Luštica. Die Grotte verdankt ihren Namen dem intensiv blauen Wasser. Über die Bucht hinaus organisiert das Resort Ausflüge in die Altstadt von Kotor, zum Bergmassiv Lovćen und nach Cetinje, an den Skutarisee und an den Fluss Tara.