In Durban sind am Dienstag einwanderungskritische Demonstrierende auf die Straße gegangen. Mitglieder der Bewegung „March and March“ wollten damit ihren Forderungen zur irregulären Migration Nachdruck verleihen.
Der Protest fiel auf den Tag eines inoffiziellen Ultimatums, das von Bürgerinitiativen ausgerufen wurde. Diese verlangen, dass ausländische Staatsangehörige Südafrika verlassen.
Bewegungsleiterin Jacinta Ngobese-Zuma erklärte während des Marsches, die Beteiligung zeige die wachsende Frustration in der Bevölkerung. Sie forderte die Regierung auf, Sorgen über die Durchsetzung des Einwanderungsrechts ernster zu nehmen. Die Demonstrierenden wollten Antworten und haben den Eindruck, dass bestehende Gesetze nicht konsequent angewandt werden.
Die Polizei war im gesamten Stadtgebiet präsent, um die Versammlung zu beobachten und das Risiko von Ausschreitungen zu verringern. Die Gruppen zogen mit Fahnen und Sprechchören durch die Straßen.