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US-Gesandte Witkoff und Kushner landen in Katar zu neuen Iran-Kriegsgesprächen

ARCHIV: Jared Kushner und Steve Witkoff, US-Sondergesandter für Friedensmissionen, bei einer Pressekonferenz nach Treffen mit Pakistan und Iran in Islamabad am zwölften
Archivbild: Jared Kushner, US-Friedensgesandter, und Steve Witkoff bei Pressekonferenz nach Treffen mit Vertretern Pakistans und Irans in Islamabad, am zwölf. Copyright  AP Photo
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Von Peter Barabas & Aleksandar Brezar & Euronews Doha bureau
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Trump spricht von einem Iran-Treffen in Doha, Teheran dementiert. Während Witkoff und Kushner mit katarischen Vermittlern beraten, bleibt das fragile Abkommen am Golf unter Druck.

Der US-Sondergesandte für den Nahen Osten, Steve Witkoff, und der hochrangige Berater Jared Kushner sind am Dienstag in Doha eingetroffen, um katarische Vermittler zu treffen. Das teilte das Außenministerium des Golfstaats mit. Damit kehrte das Verhandlungsteam aus Washington für die jüngste Gesprächsrunde zur Beendigung des Kriegs mit Iran in die Region zurück.

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"Herr Steve Witkoff und Herr Jared Kushner sind hier in Doha, um Vermittler und katarische Regierungsvertreter zu treffen", sagte Außenministeriumssprecher Majed Al Ansari.

"Die Gespräche werden sich um alle regionalen Fragen drehen ... einschließlich natürlich der Verhandlungen mit Iran, aber auch einschließlich des Libanon", fügte er hinzu. "Sie sind nicht hier, um mit den Iranern zu verhandeln."

Teheran bestreitet Treffen mit den USA

Iran hatte am Montag separat angekündigt, in dieser Woche Delegationen nach Katar zu entsenden. Teheran beharrte jedoch darauf, einem Treffen mit den USA "auf keiner Ebene" zugestimmt zu haben. Zuvor hatten Angriffe rund um den Persischen Golf am Wochenende die laufenden Gespräche unter Druck gesetzt.

Nach Angaben Teherans sollen sich die iranischen technischen Unterhändler ausschließlich auf Beratungen mit katarischen Regierungsvertretern zu Punkten des Rahmenabkommens konzentrieren. Im Mittelpunkt stehen demnach die Freigabe eingefrorener iranischer Vermögenswerte und die Aufhebung der Sanktionen gegen iranische Ölexporte.

Trump sagte, die Islamische Republik habe ein Treffen mit US-Vertretern beantragt und man wolle am Dienstag in Doha zusammenkommen. Später stellte er klar: "Das Treffen wird vielleicht wichtig sein, vielleicht auch nicht. Wir werden sehen."

Spannungen in der Straße von Hormus erhöhen den Druck

In den vergangenen Tagen hatten die Feindseligkeiten in der Straße von Hormus zugenommen. Durch die Wasserstraße wurde vor Beginn des Kriegs ein Fünftel des weltweit gehandelten Öls verschifft. Nach vier Tagen gegenseitiger Angriffe schienen beide Seiten ihre Attacken am Montag vorerst auszusetzen.

Witkoff, von Beruf Immobilieninvestor, ist seit Beginn der zweiten Amtszeit von US-Präsident Donald Trump der führende Gesandte der Regierung für Verhandlungen im Nahen Osten. Er spielte sowohl bei den Gesprächen über eine Waffenruhe im Gazastreifen als auch beim jüngsten, am 17. Juni unterzeichneten Rahmenabkommen zwischen den USA und Iran eine zentrale Rolle.

Kushner, Trumps Schwiegersohn, arbeitet an seiner Seite als hochrangiger Berater für regionale Diplomatie. Damit knüpft er an seine Rolle bei der Vermittlung der Abraham-Abkommen während Trumps erster Amtszeit an.

Mögliche Gespräche zwischen den USA und Iran in Katar dürften auf technischer Ebene stattfinden. Unklar ist, ob beide Seiten am Dienstag oder in den kommenden Tagen noch zu Gesprächen bewegt werden können und ob diese direkt oder indirekt über katarische und pakistanische Vermittler in Doha geführt würden.

Zusätzliche Dringlichkeit erhält die Lage durch die Situation in der Straße von Hormus. Iran beharrt auf seiner Position, die Wasserstraße künftig auf Grundlage seiner eigenen Auslegung des Rahmenabkommens zu kontrollieren.

Weitere Quellen • AFP, AP

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