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Reisen wie ein Formel-1-Pilot: Esteban Ocon verrät seine liebsten Urlaubsziele

Formel-1-Pilot Esteban Ocon genießt die Sommerpause 2024
Formel-1-Pilot Esteban Ocon genießt die Sommerpause 2024 Copyright  Instagram/@estebanocon
Copyright Instagram/@estebanocon
Von Dianne Apen-Sadler
Zuerst veröffentlicht am
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Haas-F1-Pilot Esteban Ocon erzählte im Gespräch mit Euronews Travel von seinen Lieblingsorten in seiner Heimat Frankreich und in seiner Wahlheimat Schweiz.

Ende Juli steht die Formel-1-Sommerpause an. Im Fahrerlager freuen sich alle schon auf drei rennfreie Wochenenden, manche mehr, andere weniger.

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Jedes Jahr sehen wir, wie die Fahrer ihre freie Zeit nutzen: Fotos auf Superyachten und in Pools, Videos von Trainingseinheiten, mit denen sie sich auf die zweite Saisonhälfte vorbereiten.

Formel-1-Piloten gehören zu den meistgereisten Sportlern der Welt. Ihre Urlaubsziele müssen also schon etwas Besonderes sein, damit sie Eindruck machen.

Wer Europa einmal wie ein F1-Fahrer bereisen möchte: Wir haben mit Haas-F1-Team-Pilot Esteban Ocon darüber gesprochen, wo er seine Sommer- und Winterpausen verbringt und welche versteckten Urlaubstipps er hat.

Sie sind in der Normandie aufgewachsen – fahren Sie dort oft in den Urlaub? Gibt es einen Ort, den Sie besonders empfehlen?

Die Normandie wird immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben. Dort hat für mich alles angefangen. Ich fahre hin, wenn es der Kalender zulässt, und dann steht vor allem Zeit mit der Familie im Mittelpunkt.

Viele meiner besten Jugendfreunde leben noch dort, ich versuche sie immer zu sehen. Es erdet mich, an den Ort zurückzukehren, an dem man aufgewachsen ist, zu den eigenen Wurzeln. Das ist mir sehr wichtig.

Besuchern empfehle ich natürlich Évreux. Die Küste ist ebenfalls sehr schön, besonders im Sommer. Die Klippen von Étretat darf man nicht verpassen: spektakulär, wild, wirklich atemberaubend.

In der Normandie isst man außerdem großartig, viele lokale Produkte haben eine sehr hohe Qualität. Die D-Day-Strände sind tief bewegend und historisch bedeutend. Man sollte dort nicht nur vorbeifahren, sondern sich wirklich Zeit nehmen. Insgesamt hat die Normandie viel zu bieten und ist ein wunderbarer Ort für ein paar entspannte Tage.

Gibt es andere Orte in Frankreich, an die Sie immer wieder zurückkehren?

Ich mag den Süden Frankreichs sehr, die Gegend um Nizza, Cannes und so weiter. Meine Freundin kommt von dort, deshalb bin ich oft dort, und es ist einfach eine wunderschöne Region.

Meer, Berge, Wetter – das ist kaum zu übertreffen. Ich verbringe dort gern Zeit, besonders rund um den Großen Preis von Monaco. Er markiert den Beginn des Sommers, und in dieser Zeit ist in der ganzen Gegend immer viel los.

Aufgewachsen in der Normandie, lebt Ocon heute in der Schweiz
Aufgewachsen in der Normandie, lebt Ocon heute in der Schweiz Instagram/@estebanocon

Seit Sie in Genf leben: Welche Orte würden Sie Besucherinnen und Besuchern empfehlen?

Manchmal höre ich, wie Leute Genf nur als Geschäftsstadt sehen. Dann entgeht ihnen viel.

Der See ist großartig. An klaren Tagen spiegeln sich die Alpen im Wasser, das kann wirklich magisch wirken.

Ehrlich gesagt ist es überall rund um den See schön. Ob ich mit Flavy spazieren gehe, joggen, Auto fahre oder mit dem Boot hinausfahre – wir wissen, dass es ein guter Tag wird.

Haben Sie in Frankreich, der Schweiz oder generell in Europa „Geheimtipps“, die viele übersehen?

Annecy, nur eine kurze Autofahrt von Genf über die Grenze nach Frankreich. Dort verbringe ich einen großen Teil meines Trainings in der Nebensaison und zwischen den Rennen.

Wer den Ort nicht kennt: Es ist eine mittelalterliche Altstadt mit Kanälen, einem türkisfarbenen See und Bergen ringsum. Sehr schön. Ich habe das Gefühl, dass Annecy im Vergleich zu Chamonix oder Nizza oft unter dem Radar bleibt, und das überrascht mich jedes Mal.

Welche Orte besuchen Sie in den Sommer- und Winterpausen der Formel eins am liebsten?

In der Sommerpause bin ich gern mit Freunden und Familie auf dem Wasser. Meist verbringe ich eine ruhige Woche auf dem Boot, in Griechenland, Italien oder im Süden Frankreichs.

Nach der Intensität der ersten Saisonhälfte brauche ich genau diese Einfachheit, um abzuschalten und mehrere Tage am Stück mit meinen Liebsten zu verbringen.

Im Winter bleibe ich gern zu Hause, feiere die Feiertage, trainiere in meinem Performance-Zentrum und bereite mich auf die kommende Saison vor. Manchmal plane ich zusätzlich ein kurzes Wochenende irgendwo, vor allem rund um Neujahr.

Ganz gleich, ob Urlaub oder Rennen während des Jahres: Ich sorge immer dafür, dass Ubigi (Quelle auf Englisch) schon vor der Landung auf meinem Handy eingerichtet ist. Für mich macht das einen echten Unterschied. Ich bin verbunden, sobald ich aus dem Flugzeug steige.

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