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Schottlands „Grand Canyon“ steht zum Verkauf: Outlander-Drehort auf dem Markt

Schottlands Naturjuwel Finnich Glen steht zum Verkauf
Schottlands Naturjuwel Finnich Glen steht zum Verkauf Copyright  Christie & Co
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Von Dianne Apen-Sadler
Zuerst veröffentlicht am
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Finnich Glen wurde deutlich bekannter, nachdem die Schlucht „Devil’s Pulpit“ in der ersten Staffel der romantischen Erfolgsserie „Outlander“ als Drehort diente.

Für einen Berufswechsel ist es nie zu spät. Viele Menschen lassen sich später im Leben noch zu Anwältinnen und Anwälten ausbilden oder geben ihren Bürojob auf, um im Krankenhaus zu arbeiten.

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Wie wäre es damit, eine von „Outlander“ berühmt gewordene Sehenswürdigkeit in Schottland zu übernehmen?

Wenn das nach einem Traumjob klingt, lohnt sich ein Blick auf dieses Angebot (Quelle auf Englisch) bei Christie & Co.

Finnich Glen, oft als Schottlands „Grand Canyon“ bezeichnet, steht jetzt zum Verkauf. Das rund 9 Hektar große Gelände dreht sich um eine Sandsteinschlucht, die stellenweise bis zu 24 Meter tief ist.

Seit Langem dient die Schlucht als Drehort, unter anderem für „King Arthur“, „Sherlock Holmes“ und „Taggart“. Richtig berühmt wurde Finnich Glen, seit „The Devil’s Pulpit“ in der ersten Staffel von „Outlander“ als fiktive St-Ninian’s-Quelle zu sehen war.

Die Schlucht liegt mit dem Auto nur 15 Minuten südlich von Loch Lomond und 30 Minuten nördlich von Glasgow. Rund 70.000 Menschen kommen jedes Jahr nach Finnich Glen. Für potenzielle Käuferinnen und Käufer gibt es einen weiteren Pluspunkt: Es liegt eine genehmigte Planung für ein Besucherzentrum mit Café oder Restaurant vor, dazu ein eigener Parkplatz und eine Veranstaltungsfläche. Damit könnte die jährliche Besucherzahl auf mehr als 300.000 steigen.

Die bisherigen Eigentümer David und Carole Young wollen verkaufen, weil sie das Projekt „an jemanden mit der nötigen Vision und Begeisterung weitergeben“ möchten.

„Diese Chance spricht Käuferinnen und Käufer an, die vor spektakulärer Kulisse ein wirtschaftliches Unternehmen und ein einzigartiges Besuchserlebnis von nationaler Bedeutung schaffen wollen“, sagte Mark Lavery, Leiter für Einzelhandel und Freizeit bei Christie & Co, der den Verkaufsprozess betreut.

„Der Ort ist historisch bedeutsam und bereits eine Touristenattraktion mit vorliegender Baugenehmigung. Die Entwicklungsmöglichkeiten sind spannend, und wir ermutigen Interessierte, mit uns Kontakt aufzunehmen.“

Outlander-Effekt: Serienhit beflügelt Schottlands Tourismus

Die Buchreihe „Outlander“ erzählt die Geschichte von Claire Randall, einer britischen Krankenschwester. Auf ihrer Hochzeitsreise in Inverness berührt sie einen Steinkreis und landet dadurch im Schottland des 18. Jahrhunderts.

Im Hochland trifft sie Jamie Fraser, einen charismatischen Krieger, mit dem sie sich zunächst anlegt und in den sie sich später verliebt.

Die Romanreihe von Diana Gabaldon erschien erstmals 1991 und war schon vor der Serie erfolgreich. Die TV-Adaption, die von 2014 bis Anfang dieses Jahres lief, machte „Outlander“ jedoch zum weltweiten Phänomen.

Die Folgen für den schottischen Tourismus sind enorm. Wie viele Menschen genau wegen der Serie und in der Hoffnung auf einen Besuch bei Clan Mackenzie nach Schottland reisen, lässt sich schwer beziffern. Laut VisitScotland stieg die Besucherzahl an Drehorten der Serie jedoch im Schnitt um 19 Prozent.

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